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Eselspinguine kommunizieren auch Unterwasser

Pinguine sind gesellig: Vor allem zur Brutzeit bilden die Vögel große Kolonien an den Küsten des Südpolarmeeres. Ihr vielstimmmiges Rufen ist dabei oft weithin zu hören. Aber wie verhalten sich die Pinguine, wenn sie im Ozean nach Nahrung tauchen? Um das herauszufinden, haben Biologen Eselspinguine mit Miniatur-Videokameras ausgerüstet und sie damit unter Wasser gefilmt und belauscht. Die Aufnahmen enthüllen: Auch beim Schwimmen und Tauchen kommunizieren die Pinguine miteinander – wenngleich die genaue Funktion dieser Rufe unklar bleibt.

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Spitzbergen-Rentieren im Adventdalen geht’s prima

1374 Rentiere hat das Norwegische Polarinstitut im Adventdalen rund um Longyearbyen in diesem Jahr gezählt. Ausserdem wurden viele Kälber beobachtet und nur wenige tote Rentiere gefunden. Damit setzt sich ein seit Jahren beobachteter Trend fort: Der Rentierbestand steigt in dieser Region seit Jahren leicht an.

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Wie sich das Klima in kurzer Zeit ändern kann

Während der letzten Eiszeit konnte der Einfluss von atmosphärischem CO2 auf den Nordatlantikstrom innerhalb weniger Jahrzehnte in Grönland einen Anstieg der Temperatur um bis zu 10 Grad Celsius verursachen. Das zeigen neue Klimaberechnungen von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts und der Universität Cardiff.

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Ruderkrebse - Zeit für den Aufstieg

Genetische Uhren in Zooplanktonarten regulieren die vermutlich grösste tägliche Bewegung von Biomasse. Der Ruderfusskrebs Calanus finmarchicus richtet seinen Tag nach einer genetischen Uhr aus, die unabhängig von äusseren Reizen funktioniert. Diese Uhr beeinflusst Rhythmen des Stoffwechsels sowie die tägliche Vertikalwanderung der Krebse. Das hat einen enormen Einfluss auf das gesamte Nahrungsnetz im Nordatlantik, denn Calanus finmarchicus ist dort eine zentrale Planktonart. Je nachdem, wo sich der energiereiche Krebs gerade befindet, müssen sich auch seine Fressfeinde aufhalten. Die Ergebnisse der Studie erscheinen nun im Fachjournal Current Biology.

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Hinweise für alten subglazialen See unter dem antarktischen Eispanzer gefunden

Forscher haben Beweise gefunden, dass unter dem westantarktischen Eispanzer ein riesiger subglazialer See existiert hatte – während der letzten Eiszeit vor 20‘000 Jahren. Damals war das Eis dicker uns grösser als heute. Mit Hilfe von neuesten geochemischen Techniken zur Wasseranalyse, welches aus Sedimentproben vom Meeresboden der Pine Island Bucht entnommen worden war, entdeckten das Team, dass das Gebiet einstmals von mehreren subglazialen Seen bedeckt gewesen war. Der grösste See hatte dabei die Ausmasse des Zürichsees. Die Resultate der Arbeit wurden vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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Solarenergie als passende Alternative für arktische Länder

Gemäss Forschern der Aalto Universität könnten mehr als 80% der Heizmengen von finnischen Haushalten mit Hilfe von entsprechenden Systemen durch Solarenergie abgedeckt werden. Da der Preis der Heizenergie durch Solaranlagen vergleichbar mit den gegenwärtig genutzten Heizungsmöglichkeiten sein muss, zeigten Kalkulationen der Forschungsgruppe, dass die erneuerbaren Energien zwischen 53 – 81% der jährlichen Energieaufwendungen für Heizungen decken könnten, abhängig von den technischen Umsetzungsmethoden.

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Medaille verliehen zur Bewahrung antarktischer Geschichte

Antarktika ist in vieler Hinsicht einzigartig. Aufgrund der harschen, trockenen und kalten Bedingungen werden beispielsweise häufig Gegenstände perfekt für eine lange Zeit erhalten und verfallen nur langsam. Für jeden, der an polarer Geschichte interessiert ist, bedeutet dies eine perfekte Umgebung auf der Suche nach Hinterlassenschaften der alten Polarentdecker. Einer dieser Interessierten an Polargeschichte ist der Australier Dave McCormack, der jetzt die renommierte Phillip Law Medaille für Verdienste um die Antarktis erhalten hat.

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Wieviel Kohlenstoff kann der polare Meeresboden aufnehmen?

Durch den Verlust des Meereises ändert sich die Farbe der polaren Meere von Weiss in Richtung blau. Soweit ist dies bekannt. Doch in den flachen Bereichen der küstennahen Gebiete kommt neuerdings auch grün noch dazu. Denn durch die längeren eisfreien Perioden entsteht grösseres Algenwachstum. Diese Algen dienen wiederum als Nahrung für bodenlebende Meeresbewohner, die den Kohlenstoff bei sich einbauen und so als Lagerstätte dienen.

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Aquarellgemälde von Scotts Expedition in antarktischer Hütte entdeckt

Ein fast perfekt erhaltenes 118 Jahre altes Aquarell, gemalt von Dr. Edward Wilson von Robert Falcon Scotts Expedition, wurde in einer historischen Hütte bei Kap Adare in der Antarktis entdeckt.

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Tsunami trifft auf westgrönländische Küste

Seit 2004 sind Tsunamis vermehrt in den Medien zu finden, nachdem mehrere Wellen die Küstenbereiche von Südostasien heimgesucht hatten und für den Tod von mehr als 200‘000 Menschen verantwortlich waren. Doch diese Naturkatastrophen sind nicht nur auf diese warmen Regionen beschränkt. Am Samstag, 17. Juni, trafen mehrere Wellen die Westküste von Grönland und verursachten Zerstörungen und brachten wahrscheinlich vier Menschen den Tod.

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