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Wie man Sonnenwende am Ende der Welt feiert

Die Sonnenwendfeiern sind in der westlichen Welt wieder vermehrt populär geworden. Am 21. Juni feiern tausende von Menschen auf der nördlichen Halbkugel den längsten Tag und geniessen die längste Sonnenscheindauer des Jahres (wenn sie sichtbar ist). Aber gleichzeitig feiern die Menschen auf der Südhalbkugel den kürzesten Tag des Jahres und die Rückkehr der Sonne, besonders in Antarktika. Doch wie feiert man in den abgelegenen Stationen des antarktischen Kontinents?

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Nordmeerroute immer noch zu wenig attraktiv für Schifffahrt

Eine neue Studie über die wirtschaftlichen Möglichkeiten und Herausforderungen der arktischen Schifffahrt, die von Forschern des Copenhagen Business School Maritime Division veröffentlich wurde, besagt, dass die Durchfahrtsaison immer noch zu kurz sein wird, um die Investitionen in eisverstärkte Schiffe in den nächsten Jahrzehnten wirtschaftlich zu rechtfertigen. Erst ab 2035 könnte die Arktisroute entlang der russischen Nordküste für einige Schiffe mit einer entsprechenden Grösse wettbewerbsfähig sein.

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Überraschende neue Geschäftsmöglichkeiten für Grönland dank Klimawandel

In den letzten Jahren sind vermehrt Makrelen in den Gewässern Grönlands aufgetaucht und im Zuge davon entstand ein neuer und wichtiger Fischereizweig. Die ersten Makrelen wurden in Grönland 2011 gefangen und nur gerade drei Jahre später ist die Makrelenefischerei mit ihren 23 Prozent Exportanteil zu einem der wichtigsten Fischereindustrien geworden und exportierte 78‘000 Tonnen in die Welt.

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Neue Geräte zur Untersuchung des AWI „Hausgarten“

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) starteten am  13. Juni 2016 mit dem Forschungsschiff Polarstern Richtung Spitzbergen, um neu entwickelte Geräte im Arktischen Ozean einzusetzen. Autonome Messgeräte am Meeresboden, in der Wassersäule und in der Luft sollen die Langzeitmessungen der Tiefseegruppe ergänzen. So können die Forscher zukünftig mit höherer zeitlicher und räumlicher Auflösung die klimatischen Veränderungen in der Arktis und deren Auswirkungen auf die Lebewelt analysieren.

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Alfred Wegeners erste Expeditions-Tagebücher veröffentlicht

Der deutsche Alfred Wegener gehört zu bekanntesten europäischen Polarforscher. Vor allem seine Grönlandexpeditionen haben ihn weltbekannt gemacht. Nun sind die Tagebücher der Grönlandexpedition 1906 – 08 veröffentlicht worden.  Eine Besonderheit sind die 70 handgezeichneten Skizzen aus Wegeners Tagebüchern, die mit großem Aufwand digital aufbereitet wurden. Dr. Reinhard Krause hat die Tagebücher um erläuternde Anmerkungen ergänzt.

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Methan aus dem arktischen Ozean schafft es nicht in die Atmosphäre

Spricht man von Treibhausgase, wird das Augenmerk häufig auf Kohlendioxid gelegt. Doch Methan gilt als viel stärkeres Treibhausgas trotz seiner niedrigeren Konzentration in der Luft. Die Diskussion um den Ursprung der steigenden Methanmengen in der Atmosphäre hat zu erhöhter Forschungstätigkeit geführt. Nun hat das norwegische Zentrum für Gashydrate, Umwelt und Klima (CAGE) Beweise gefunden, dass nur sehr kleine Mengen des potenten Gases den Weg vom Meeresboden des Arktischen Ozeans in die Atmosphäre schaffen.

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Erster erfolgreicher Winterflug zur australischen Antarktisstation

Materiallieferung an Antarktisstationen sind eine schwierige Sache und mit hohem logistischem Aufwand verbunden. Meistens werden Materialien und Teile via Schiff oder Flugzeug während des südlichen Sommers geliefert. Doch während des Winters sind die Stationen normalerweise auf sich gestellt. Die australische Antarktisbehörde AAD hat nun in Zusammenarbeit mit der australischen Luftwaffe erfolgreich den Einsatz von C-17A Frachtflugzeugen als Transportmaschinen zur Station Casey in der Ostantarktis getestet. Nun wurde auch der erste Einsatz von Materialabwurf mitten im antarktischen Winter erfolgreich durchgeführt.

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Antarktisvertragsstaaten verbieten weiterhin Bergbau in der Antarktis

Anlässlich des Jahrestreffens in Santiago de Chile haben die 29 Staaten des Antarktisvertrages einstimmig entschieden, weiterhin den Bergbau und Abbau von Rohstoffen in der Antarktis zu untersagen. Die Resolution wurde von den USA eingebracht, um den 25. Jahrestag des Umweltschutzprotokolls zu feiern.

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Mehr Grolars und Pizzlies könnten bald die Arktis durchwandern

Vor einigen Wochen war in Arviat, Nunavut, Kanada, ein lokaler Inuit auf der Jagd nach Eisbären. Doch was er gejagt hatte, war kein gewöhnlicher Eisbär, sondern ein Hybrid zwischen Eis- und Grizzlybär. Dies bedeutet die dritte bestätigte Sichtung dieses Mischwesens und jetzt debattieren Wissenschaftler über die Zukunft von Eisbären im Angesicht des Klimawandels.

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Debatte um neuen US-Eisbrecher kühlt ab und nimmt grosse Hürde

Wie ein Schiff durch das Packeis fährt, ist die Aufgabe, Geld für einen neuen US-Eisbrecher zu beschaffen, eine mühsame, einsame und manchmal verrücktmachende Sache. Hin und wieder kann nur durch den Blick zurück ein Fortschritt erkannt werden, die Hürden gesehen werden. Nun hat der Abgeordnetenteil Alaskas im US-Kongress ein riesiges Stück Eis zerbrechen und zur Seite fegen gesehen, als Senatorin Lisa Murkowski einen Zusatz im Sicherheits- und Verteidigungsbudget durchgebracht hat, welches US$ 1 Milliarde für den Bau eines neuen schweren Eisbrechers vorsieht. Dadurch soll die magere US-amerikanische Eisbrecherflotte verstärkt werden.

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