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Warum Albatrosse über den Südlichen Ozean segeln können

Albatrosse segeln beinahe mühelos über das Südpolarmeer. Obwohl seit langer Zeit bekannt, haben erst jetzt Forscher ein neues Modell für den dynamischen Segelflug entwickelt und dazu benutzt, um das ideale Flugmuster zu entdecken, welches ein Albatros nutzt, um das Maximum aus Wind und Energie zu erhalten. Sie fanden heraus, dass, wenn ein Albatros in oder aus dem Wind dreht, sollte er einen flachen Bogen fliegen, auf einer beinahe gerade nach vorne gerichteten Flugbahn.

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Pinguine mögens gummig: Nesseltiere auf der Speiseliste von Pinguinen

Bilder von auf Pinguinen festgemachten Minivideokameras zeigen, dass mindestens vier Pinguinarten im offenen Meer nach Quallen und anderen gelatinösen Tieren jagen. Dies bedeutet eine neue, bisher unbekannte Nahrungsquelle, wie Wissenschaftler in diesem Monat in der Fachzeitschrift Frontiers in Ecology and the Environment.

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Neues Schutzgebiet in Antarktis nach Eisbergabbruch

Ein internationales Abkommen ist in Kraft getreten zum Schutz eines Meeresgebietes, das sich nach dem Abbruch eines Eisberges vom Larsen C Eisschelf im vergangenen Juli aufgetan hatte. Der Eisberg, der als A68 benannt wurde, bewegt sich nun langsam nach Norden und hat ein 5‘818 km2 grosses Gebiet am Meeresboden freigesetzt, das nun den Meeresbedingungen ausgesetzt sein wird. Der grösste Teil des Gebietes war seit der letzten Zwischeneiszeit vor 120‘000 Jahren von Eis bedeckt. Nun bietet sich Forschern eine einmalige Gelegenheit zu untersuchen, wie sich das Leben im Meer an dieser Stelle entwickeln wird.

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Neuer Bus verbindet australische Antarktis-Stationen

Australische Expeditionsteinehmer werden mit neuem Gerät durch die Antarktis fahren ab kommendem Sommer. Dies mit Hilfe eines aufgewerteten Busses, der den Wilkins-Flugplatz mit der Casey-Station verbinden wird. Der neue Bus wird den Namen „Priscilla“ tragen, benannt nach einem australischen Klassiker über einen Road-Trip durch die Simpson-Wüste mit einem gleichnamigen Bus.

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Spuren von Leben unter antarktischem Gletscher entdeckt

Seit einigen Jahren werden vermehrt Theorien über mögliche Lebensformen unter dem Eis Antarktikas veröffentlicht. Eine neue Studie der Australian National University (ANU) hat nun weitere Beweise für mögliches Leben gefunden. Bisher unbekannte Tiere und Pflanzen könnten in den warmen Gletscherhöhlen nahe von Mount Erebus gelebt haben oder noch leben. Die forensischen Untersuchungen von Bodenproben aus Höhlen auf Ross Island haben nämlich Spuren von DNA, Moosen und kleinen Tieren ergeben.

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Zahlen für Antarktische Wale steigen langsam wieder

Der industrielle Walfang hatte einen signifikanten Einfluss auf die Walpopulationen rund um die Antarktis. Beinahe alle Arten der Bartenwale wurden massiv dezimiert und am Ende der 1960er Jahre musste ein Walfangmoratorium ausgerufen werden, um den Populationen Zeit zum Erholen zu geben. Dieses Moratorium jedoch läutete das Ende des Walfangs und den Beginn des Walschutzes ein. Heutzutage erholen sich die Walpopulationen langsam wieder, aber nicht so schnell, wie erhofft, wie ein neues Computermodell von australischen Forschern jetzt zeigt.

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Ältestes bekanntes Eis erlaubt Einblicke in die Erdvergangenheit

Wissenschaftler haben einen Bohrkern aus der Ostantarktis vorgestellt, der 2.7 Millionen Jahre altes Eis enthält. Gasblasen im Eis enthalten Treibhausgase aus der Erdatmosphäre aus einer Zeit, als die Gletscher gerade erst begannen, sich vorzuschieben und zurückzuziehen. Dadurch hat der Kern das Potential für die Erforschung der Mechanismen, die zu Eiszeiten führen können. Dies macht den Kern zur einzigen Probe aus dieser wichtigen Ära.

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Eselspinguine kommunizieren auch Unterwasser

Pinguine sind gesellig: Vor allem zur Brutzeit bilden die Vögel große Kolonien an den Küsten des Südpolarmeeres. Ihr vielstimmmiges Rufen ist dabei oft weithin zu hören. Aber wie verhalten sich die Pinguine, wenn sie im Ozean nach Nahrung tauchen? Um das herauszufinden, haben Biologen Eselspinguine mit Miniatur-Videokameras ausgerüstet und sie damit unter Wasser gefilmt und belauscht. Die Aufnahmen enthüllen: Auch beim Schwimmen und Tauchen kommunizieren die Pinguine miteinander – wenngleich die genaue Funktion dieser Rufe unklar bleibt.

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Hinweise für alten subglazialen See unter dem antarktischen Eispanzer gefunden

Forscher haben Beweise gefunden, dass unter dem westantarktischen Eispanzer ein riesiger subglazialer See existiert hatte – während der letzten Eiszeit vor 20‘000 Jahren. Damals war das Eis dicker uns grösser als heute. Mit Hilfe von neuesten geochemischen Techniken zur Wasseranalyse, welches aus Sedimentproben vom Meeresboden der Pine Island Bucht entnommen worden war, entdeckten das Team, dass das Gebiet einstmals von mehreren subglazialen Seen bedeckt gewesen war. Der grösste See hatte dabei die Ausmasse des Zürichsees. Die Resultate der Arbeit wurden vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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Medaille verliehen zur Bewahrung antarktischer Geschichte

Antarktika ist in vieler Hinsicht einzigartig. Aufgrund der harschen, trockenen und kalten Bedingungen werden beispielsweise häufig Gegenstände perfekt für eine lange Zeit erhalten und verfallen nur langsam. Für jeden, der an polarer Geschichte interessiert ist, bedeutet dies eine perfekte Umgebung auf der Suche nach Hinterlassenschaften der alten Polarentdecker. Einer dieser Interessierten an Polargeschichte ist der Australier Dave McCormack, der jetzt die renommierte Phillip Law Medaille für Verdienste um die Antarktis erhalten hat.

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