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GPS-Sender helfen beim Schutz der Schwarzbrauenalbatrosse auf Macquarie Island

Auf der subantarktischen Macquarie Insel haben Wissenschaftler bedrohte Schwarzbrauen-albatrosse erfolgreich mit Miniatur-GPS-Sender auf angebracht, um mehr über die Futter-gewohnheiten der Vögel zu erfahren. Die steilen Hänge der abgelegenen Insel ziehen jährlich etwa 40 Schwarzbrauenalbatrospaare an, und diesen Sommer statteten die Forscher fünf Vögel mit Sendern.

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Antarktische Seesterne zeigen, dass es beim Klimawandel Gewinner und Verlierer geben wird

Antarktische Seesterne können wohlmöglich die Anpassung an wärmere und saurere Ozeane an ihre Nachkommen vererben. Laborexperimente zeigten, dass durch Genaktivität die Anpassung an veränderte Umweltbedingungen an die nächste Generation weitergegeben werden kann.

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Eine bedrohte Seevogelart legt bei der Futtersuche tausende von Kilometern zurück

Wissenschaftler auf der subantarktischen Macquarie Insel haben zum ersten Mal Satellitensender verwendet, um das Verhalten des Grausturmvogels, einer bedrohten Seevogelart, bei der Nahrungssuche zu studieren. Der Grausturmvogel ist ein mittelgroßer Seevogel, wiegt ungefähr ein Kilogramm und brütet auf Macquarie Island, zwischen Australien und der Antarktis.

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Vulkanausbruch bedroht grösste Pinguinkolonie der Welt

Ein Pinguin zu sein ist heutzutage nicht einfach. Ein verändertes Klima, Überfischung, Schadstoffe sind nur eine Handvoll von Bedrohungen, die das Leben der Pinguine beschwerlich machen. Auf Zavodovski, einer Insel des Sudsandwich-Archipels, fügt sich nun eine neue Bedrohung auf die Liste ein. Ein Vulkanausbruch hat Unmengen von Asche über einer der grössten Pinguinkolonien der Welt regnen lassen.

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Adéliepinguine könnten Rennen gegen den Klimawandel verlieren

Das Klima hat das Verteilungsmuster von Adéliepnguinen seit Jahrmillionen beeinflusst. Die geologischen Funde erzählen, dass bei Gletschervorschüben die Kolonien verlassen wurden und dass während der Warmzeiten die Pinguine positiv beeinflusst worden waren und zu ihren felsigen Brutgebieten zurückkehren konnten. Aber jetzt hat die Erwärmung gemäss einer neuen Studie von Forschern der Universität Delaware einen Kipppunkt erreicht.

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Aus eins mach drei: Neue Daten zeigen drei Blauwalpopulationen in der Antarktis

Blauwale sind die grössten Tiere, die je auf der Welt gelebt haben. Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde diese ikonische Art massiv im Südlichen Ozean bejagt und stark dezimiert. Seit dem Moratorium haben sich die Zahlen ganz langsam etwas erholt. Aber ist es immer noch unklar, wieviele Wale sich um die Antarktis tummeln. Ein australisches Forschungsteam hat nun neue genetische Daten veröffentlicht und entdeckten drei genetisch getrennte Populationen dieser stark gefährdeten Riesen.

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Wie man Robben ohne Waage wiegt

Weddellrobben sind ikonische und faszinierende Bewohner der Antarktis. Sie sind die grössten Robben Antarktikas und entsprechend schwierig zu studieren. Nun haben US-Forscher eine neue Technik namens Fotogrammmetrie entwickelt, um das Gewicht von säugenden Muttertieren bestimmen zu können, ohne die Tiere betäuben oder berühren zu müssen. Diese Forschung ist Teil eines aktuellen Projekts zur Populationsgrösse von Weddellrobben in McMurdo-Sound.

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Wie überlebt Krill den Winter in der Antarktis?

Forscher des Alfred-Wegener-Instituts konnten gemeinsam mit internationalen Kollegen erstmals Verteilung und Verhalten von jungem Krill unter dem winterlichen Meereis der Antarktis beobachten. Um den Lebenszyklus dieser ökologisch sehr bedeutenden Art zu entschlüsseln, waren 51 Wissenschaftler und Techniker, sowie 44 Besatzungsmitglieder 63 Tage mit dem Forschungseisbrecher Polarstern im Weddellmeer unterwegs.

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Achtbeinige „Freunde“ in antarktischen Gewässern neu entdeckt

Die antarktischen Gewässer sind nicht eine öde Wüste, sondern strotzen vor Leben. Immer wieder werden neue, bislang unbekannte Tierarten gefunden. Teilweise bizarre Formen erstaunen immer wieder die Forscher. Auch die nicht sehr bekannten Asselspinnen scheinen in einer grösseren Vielfalt vorzukommen, als bisher angenommen. Wahrscheinlich haben die achtbeinigen Wassertiere sogar von der Antarktis aus die Weltmeere besiedelt, berichten Meeresbiologen im Magazin "Royal Society Open Science". Bisher dachte man, dass die vielen Arten der Asselspinnen nur ins antarktische Meer eingewandert sind, statt sich dort zu entwickeln.

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Bye, bye Rattenplage: Köderauslegung in Südgeorgien erfolgreich beendet

Das grösste jemals unternommene Rattenexterminationsprojekt auf Südgeorgien hat am 23. März 2015 eine grosse Hürde genommen. Der Hubschrauber, der den letzten Eimer mit den blauen Ködern für die Rattenplage transportiert hatte, landete um 12.50 Ortszeit wieder im Camp und beendete damit die Köderauslegung im Südwesten der Insel. In 3 Feldsaisons seit 2011 wurden insgesamt über 800 Eimer mit Ködern über eine Fläche von mehr als 1‘000 Quadratkilometer verstreut. Nun fängt das Überwachunsgprogramm an, um das Resultat dieser Herkulesaufgabe zu untersuchen.

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