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Schlechte Aussichten für den ostantarktischen Eispanzer

Bis anhin galt der ostantarktische Eisschild als „Schlafender Gigant“. Gemäss einer neuen Studie ist der riesige Eispanzer bei dem aktuell steigenden CO2-Level von der Schmelze bedroht. Mengen von 600 ppm CO2 in der Atmosphäre können zu einem rapiden Abschmelzen des Eisschildes führen und in sehr kurzer Zeit den Meeresspiegel um mehrere zehn Meter ansteigen lassen.

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Buckelwale am Buffet: Forscher beobachten Wale in einem Krill-Superschwarm

Das grösste Tier ernährt sich von einem der kleinsten Tiere im Meer: Wale in den eiskalten Gewässern des Südlichen Ozeans fressen vor allem Krill, ein nur wenige Zentimeter langes Krebstier. Eine Essensbuffet er anderen Art erlebten vor kurzem australische Wissenschaftler auf einer Forschungsfahrt zu den Kerguelen: Ein Superschwarm von Krill zog mehr als 100 Buckelwale an.

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Pinguingehirne änderten sich nicht durch Verlust des Fliegens

Pinguine haben einen einzigartigen und sehr effizienten Weg der Fortbewegung entwickelt, sowohl an Land wie im Wasser. Dadurch aber verloren sie ihre Flugfähigkeit. Dieser Verlust hatte aber keine Veränderungen der Gehirnstrukturen mit sich gezogen. Ein Forschungsteam fand Beweise in einem 60 Millionen Jahre alten Fossil, dass die Gehirne von frühen Pinguinen denjenigen heutiger Vögel, die fliegen und tauchen können, ähnlich sind.

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Warum erwärmt sich die innere Antarktis nicht?

Die Erdoberfläche hat sich im Mittel in den vergangenen Jahrzehnten messbar erwärmt. Diese Erwärmung beruht zum grössten Teil auf den anthropogenen Emissionen von CO2, die den natürlichen Treibhauseffekt verstärken. Beobachtungen zeigen aber, dass in der inneren Antarktis die Oberflächentemperatur in den vergangenen Jahrzehnten kaum oder gar nicht angestiegen ist. Wissenschaftler der Universität Bremen und des Bremerhavener Alfred-Wegener Instituts haben die Besonderheit der Antarktis in Bezug auf den Treibhauseffekt mit Hilfe von Satellitenmessungen und Strahlungstransferrechnungen untersucht und in einem Artikel für die Fachzeitschrift «Geophysical Research Letters» veröffentlicht.

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Das Nahrungsnetz des Südpolarmeeres als Forschungsziel

Eine umfassende Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen an Bord des australischen Eisbrechers Aurora Australis zielt darauf ab, unser Verständnis des Nahrungsnetzes im Südpolarmeer zu verbessern. Bei PolarNEWS hatten wir vor einige Wochen darüber berichtet, als die Expedition gestartet war. Nun hat das Schiff die Kerguelen im südlichen Indischen Ozean erreicht und mit den Untersuchungen begonnen. Ein Update.

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Meterdicker Eiscocktail unter dem Meereis der Antarktis

Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) haben eine neue Methode entwickelt, mit der sie erstmals die Verbreitung und Mächtigkeit des sogenannten Plättcheneises in der Antarktis grossflächig vermessen können. Bei diesem Eis handelt es sich um eine mehrere Meter dicke Schicht aus filigranen Eiskristallen unter dem Meereis, über die bisher nur relativ wenig bekannt ist. Das Plättcheneis ist in den Küstengewässern der Antarktis sowohl für das Leben im Meer als auch als Indikator für den Zustand schmelzender Schelfeisgebiete von zentraler Bedeutung. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler open access in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters.

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Zwei Bojen feiern Geburtstag

Mit ihrer nunmehr zweijährigen Betriebsdauer stellen die Schneebojen einen neuen Rekord auf. Seit Januar 2014 liefern zwei AWI-Schneebojen kontinuierlich Informationen zur Schneedicke auf antarktischem Meereis. 5.200 Kilometer haben sie in dieser Zeit zurückgelegt und entlang dieser Strecke jeweils über 17.500 Messungen durchgeführt.

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Federn von flugunfähigen Pinguinen als Vorbild für die Luftfahrtindustrie

Pinguine sind nicht nur aufgrund ihrer Flugunfähigkeit sehr spezielle Vögel. Besonders ihre Federn sind einzigartig in Bezug auf Isolierung und Reibungsverminderung beim Schwimmen. Nun hat eine neue Studie von Luftfahrtingenieuren der Universität von Kalifornien Los Angeles (UCLA) ein neues Geheimnis aufgedeckt: Warum aus Pinguinen nicht wandelnde Eiszapfen werden, wenn sie aus dem Wasser steigen. Die Resultate der Studie könnten dabei helfen, die Aussenhüllen und Tragflächen von Flugzeugen in Zukunft eisfrei zu halten.

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Auf der Suche nach biologischen Hotspots entlang der Kerguelen-Achse

Eine wissenschaftliche Expedition ist auf dem Weg, um die Verteilung von antarktischem Krill zwischen der Insel Heard und dem antarktischen Kontinent im südlichen indischen Ozean zu untersuchen. Das Gebiet wird auch die Kerguelen-Achse genannt und ist noch wenig erforscht.

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Neue Forschung warnt vor Möglichkeit eines sich beschleunigenden Eisverlustes in der Antarktis

Forschung neuseeländischer Geowissenschaftler, die vor kurzem in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde, zeigt, dass antarktische Gletscher sich in der Vergangenheit auf Grund von geringfügigen Temperaturänderungen im Ozean rasch zurückgezogen haben. Diese kleinen Temperaturänderungen könnten eine grosse Wirkung gehabt haben, die zu einem schnellen unkontrollierten Rückzug der Gletscher führte.

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