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Warum erwärmt sich die innere Antarktis nicht?

Die Erdoberfläche hat sich im Mittel in den vergangenen Jahrzehnten messbar erwärmt. Diese Erwärmung beruht zum grössten Teil auf den anthropogenen Emissionen von CO2, die den natürlichen Treibhauseffekt verstärken. Beobachtungen zeigen aber, dass in der inneren Antarktis die Oberflächentemperatur in den vergangenen Jahrzehnten kaum oder gar nicht angestiegen ist. Wissenschaftler der Universität Bremen und des Bremerhavener Alfred-Wegener Instituts haben die Besonderheit der Antarktis in Bezug auf den Treibhauseffekt mit Hilfe von Satellitenmessungen und Strahlungstransferrechnungen untersucht und in einem Artikel für die Fachzeitschrift «Geophysical Research Letters» veröffentlicht.

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Das Nahrungsnetz des Südpolarmeeres als Forschungsziel

Eine umfassende Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen an Bord des australischen Eisbrechers Aurora Australis zielt darauf ab, unser Verständnis des Nahrungsnetzes im Südpolarmeer zu verbessern. Bei PolarNEWS hatten wir vor einige Wochen darüber berichtet, als die Expedition gestartet war. Nun hat das Schiff die Kerguelen im südlichen Indischen Ozean erreicht und mit den Untersuchungen begonnen. Ein Update.

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Meterdicker Eiscocktail unter dem Meereis der Antarktis

Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) haben eine neue Methode entwickelt, mit der sie erstmals die Verbreitung und Mächtigkeit des sogenannten Plättcheneises in der Antarktis grossflächig vermessen können. Bei diesem Eis handelt es sich um eine mehrere Meter dicke Schicht aus filigranen Eiskristallen unter dem Meereis, über die bisher nur relativ wenig bekannt ist. Das Plättcheneis ist in den Küstengewässern der Antarktis sowohl für das Leben im Meer als auch als Indikator für den Zustand schmelzender Schelfeisgebiete von zentraler Bedeutung. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler open access in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters.

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Zwei Bojen feiern Geburtstag

Mit ihrer nunmehr zweijährigen Betriebsdauer stellen die Schneebojen einen neuen Rekord auf. Seit Januar 2014 liefern zwei AWI-Schneebojen kontinuierlich Informationen zur Schneedicke auf antarktischem Meereis. 5.200 Kilometer haben sie in dieser Zeit zurückgelegt und entlang dieser Strecke jeweils über 17.500 Messungen durchgeführt.

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Federn von flugunfähigen Pinguinen als Vorbild für die Luftfahrtindustrie

Pinguine sind nicht nur aufgrund ihrer Flugunfähigkeit sehr spezielle Vögel. Besonders ihre Federn sind einzigartig in Bezug auf Isolierung und Reibungsverminderung beim Schwimmen. Nun hat eine neue Studie von Luftfahrtingenieuren der Universität von Kalifornien Los Angeles (UCLA) ein neues Geheimnis aufgedeckt: Warum aus Pinguinen nicht wandelnde Eiszapfen werden, wenn sie aus dem Wasser steigen. Die Resultate der Studie könnten dabei helfen, die Aussenhüllen und Tragflächen von Flugzeugen in Zukunft eisfrei zu halten.

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Auf der Suche nach biologischen Hotspots entlang der Kerguelen-Achse

Eine wissenschaftliche Expedition ist auf dem Weg, um die Verteilung von antarktischem Krill zwischen der Insel Heard und dem antarktischen Kontinent im südlichen indischen Ozean zu untersuchen. Das Gebiet wird auch die Kerguelen-Achse genannt und ist noch wenig erforscht.

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Neue Forschung warnt vor Möglichkeit eines sich beschleunigenden Eisverlustes in der Antarktis

Forschung neuseeländischer Geowissenschaftler, die vor kurzem in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde, zeigt, dass antarktische Gletscher sich in der Vergangenheit auf Grund von geringfügigen Temperaturänderungen im Ozean rasch zurückgezogen haben. Diese kleinen Temperaturänderungen könnten eine grosse Wirkung gehabt haben, die zu einem schnellen unkontrollierten Rückzug der Gletscher führte.

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Antarktis‘ Beitrag zum Meeresspiegelanstieg - Die Auswirkungen des Klimawandels

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass in Zukunft mit einem erheblichen Anstieg des globalen Meeresspiegels aufgrund von schmelzendem Eis in der Antarktis zu rechnen ist, wenn Treibhausgasemissionen weiter steigen.

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Verlust von Artenvielfalt vor schmelzenden Küstengletschern

Schmelzende Gletscher führen zum Verlust von Artenvielfalt bei Bodenlebewesen im Küstenbereich der Antarktischen Halbinsel und beeinflussen so ein ganzes Ökosystem am Meeresgrund. Das zeigen wiederholte Tauchuntersuchungen, die Wissenschaftler aus Argentinien, Deutschland und Großbritannien und des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) jetzt in einer Studie im Fachmagazin Science Advances veröffentlichen. Die Wissenschaftler führen die schwindende Biodiversität im Küstenbereich auf eine verstärkte Trübung des Wassers zurück. Diese entsteht, wenn küstennahe Gletscher im Zuge der globalen Erwärmung schmelzen und dabei grosse Mengen Trübstoffe ins Meerwasser gelangen.

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Sauerstoff-Oasen in antarktischen Seen zeigen ein Bild der frühen Erde

Auf dem Grund eines zugefrorenen antarktischen Sees bildet eine dünne Schicht von Cyanobakterienmatten kleine Sauerstoffoasen, wie eine internationale Forschungsgruppe vermeldet. Dies ist die erste moderne Nachahmung in einer Umgebung, die der Erde vor 2.5 Milliarden Jahren ähnelt, bevor Sauerstoff in der Atmosphäre angereichert worden war. Die Entdeckung der Forschungsgruppe wurde vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift Geology  veröffentlicht.

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