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Vogelgrippevirus bei Pinguinen entdeckt

Einem internationalen Team von Wissenschaftlern ist es zum ersten Mal gelungen, einen Vogelgrippevirus in einer Gruppe von Adéliepinguinen in Antarktika nachzuweisen. Dieser Virus, der keinem anderen in der Vogelwelt zirkulierenden Virustyp entspricht, ist diese Woche in einer Studie beschrieben worden, die in mBio®, der web-basierten Fachzeitschrift der Amerikanischen Gesellschaft für Mikrobiologie, veröffentlicht wurde.

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Neuer riesiger Eisberg vor der Antarktis

Riesige Eisberge sind in der Antarktis keine Seltenheit. Die Eisschelfe entlang der Küste des Kontinents produzieren immer wieder grosse Tafeleisberge, die an Schelfeikanten abbrechen. Hin und wieder sind darunter richtig grosse Brocken, wie zum Beispiel im Jahr 2000, als der B15 mit einer Fläche von 11'600 km2 im Rossmeer abgebrochen war. Seit dem letzten November ist im Pine Island Eisschelf unterhalb der antarktischen Halbinsel ein neuer Eisberg abgebrochen. Mit einer Fläche von rund 660 km2 ist der von den Forschern der NASA als B31 benannte Berg grösser als der Bodensee.

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Macquarie Island offiziell Schädlings-frei

Die Insel Macquarie südöstlich von Tasmanien steht aufgrund ihrer einzigartigen Flora und Fauna auf der Weltnaturerbe-Liste. Doch Ratten, Mäuse und Kaninchen, die von Menschen dort eingeschleppt wurden, hatten die Vogel- und Pflanzenwelt stark geschädigt. Um der Plage Herr zu werden wurde ab 2007 ein massives Ausrottungsprogramm gestartet. Mit Erfolg: Die Insel gilt ab sofort als Schädlings-frei.

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Rentiere auf Südgeorgien sind endgültig Geschichte

Die Verwaltung von Südgeorgien hat bekanntgegeben, dass das Grossprojekt, die nicht einheimischen Rentiere von der Insel zu entfernen, erfolgreich zu Ende gebracht worden ist. Das Projekt, welches während zweier Südsommer durchgeführt worden war, beinhaltete das Entfernen von über 6'600 Rentieren von der Insel.

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Kollabierendes Schelfeis wegen Schneemangel

Einige der grossen und kleinen Eisschelfe des antarktischen Kontinents sind in Gefahr, in den nächsten 200 Jahren komplett zu auseinanderzubrechen, weil durch die Erwärmung ihre Schneedecke abnimmt. Ihr Zusammenbruch würde die Menge an Eis in die Meere vergrössern und zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen. Zu diesen Ergebnissen sind Forscher der Universität von Utrecht (Niederlande) und der British Antarctic Survey gekommen. Eine schnelle Reduktion der Treibhausgase könnte einige dieser Eisschelfe noch retten, schreiben sie in ihrer Studie, die in der Fachzeitschrift Journal of Glaciology erschienen ist.

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Lebensraum Schelfeis: Neue Arten erstaunen Forscher

Der grösste Teil der Tiere der Antarktis sind aquatisch und leben mit dem Eis. Forschungsexpeditionen finden immer wieder neue Arten in diesem extremen Lebensraum. Doch was das Team des ANDRILL (Antarctic Geological Drilling) bei Bohrungen im Schelfeis des Rossmeeres entdeckt haben, erstaunt die Biologen in höchstem Mass: Tausende und abertausende von kleinen Seeanemonen, eingegraben in der Unterseite des Eisschelfs, ihre Tentakel ins eiskalte Wasser streckend wie Blumen an einer Decke.

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Todesfälle bei Pinguinen in Zusammenhang mit Klimawandel

Der Klimawandel ist nicht nur indirekt für Todesfälle bei Pinguinküken in der grössten Magellanpinguinkolonie der Welt verantwortlich, indem sie keine oder nicht genügend Nahrung erhalten, sondern auch direkt durch vermehrte heftige Regenstürme und Hitzewellen. Zu diesem Resultat kommt eine Studie der Universität von Washington. Denn die Kleinen sind einerseits zu gross, um noch unter den Eltern Schutz zu finden, aber andererseits noch jung, um ein wasserdichtes Federkleid zu haben. Daher sind die daunenbedeckten Jungvögel strömenden Regen schutzlos ausgesetzt und können trotz den Bemühungen der Eltern an Unterkühlung sterben.

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Der Atlantik bringt den Klimawandel in die Antarktis

Die graduelle Erwärmung des Nord- und tropischen Atlantiks trägt zum Klimawandel in der Antarktis bei, gemäss einer Studie von Wissenschaftlern der New York University. Dieses Ergebnis, das aus Daten von drei Jahrzehnten Atmosphärenforschung resultiert und jetzt in der renommierten Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde, zeigt auf neue Art, wie weit entfernte regionale Bedingungen zum Klimawandel in der Antarktis beitragen.

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Robbenmilch als Schadstoffindikator in der Antarktis

Die Antarktis wird immer wieder als die letzte, vom Menschen so gut wie unberührte Wildnis bezeichnet. Durch ihre Entfernung zur Zivilisation, ihre Abgeschiedenheit und nicht zuletzt durch den Gürtel der Konvergenzgrenze scheint das Gebiet relativ unbelastet von Schadstoffen zu sein. Es gibt jedoch aus verschiedenen Gründen nicht viele Untersuchungen in diese Richtung. Ein Ozeanograph der Universität Rhode Island URI, (USA) untersucht nun die Milch von Kerguelen-Pelzrobben um die Art und Menge der möglichen Schadstoffe zu bestimmen, die sich in den Robben ansammeln und an die Jungtiere weitergegeben werden.

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Rückkehr zu den Kaiserpinguinen

Im Dezember 2012 machten zwei Mitarbeitern der belgischen «Prinzessin-Elisabeth-Antarctica Station» weltweit Furore, als sie die ersten Menschen waren, die eine vorher unbekannte, geschätzte 9'000 Individuen grosse Kaiserpinguinkolonie erreicht hatten. Nachdem nun die Station wieder geöffnet wurde, haben sich die beiden Entdecker nochmals aufgemacht und die Kolonie besucht.

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