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Riesiger See unter dem Eis der Antarktis entdeckt

Die Antarktis enthält viele Geheimnisse, aber ein weiteres wurde kürzlich gelüftet. Unter dem Kilometer dicken Eis verbirgt sich ein riesiger See. Grösser ist nur der berühmte Wostoksee. Mehr als 370 subglaziale Seen sind heute bekannt. Sie sind von grossem Interesse, da angenommen wird, dass sie einzigartige Lebensformen enthalten, die möglicherweise seit Millionen von Jahren durch das Eis isoliert existierten.

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Neuseelands erste Winter-Expedition zum Fryxellsee in der Antarktis

Vier Wochen zu Forschungszwecken in der ewigen Dunkelheit des antarktischen Winters mit  Temperaturen von bis zu -50°C zu zubringen hört sich für die meisten Menschen nicht besonders verlockend an. Für den Antarktisforscher Professor Ian Hawes, der die Antarktis fast jedes Jahr seit 1978 besucht, stellt dies jedoch den Höhepunkt seiner langen Karriere im Eis dar. Fünf neuseeländische Wissenschaftler planen den See zum ersten Mal mitten im Winter zu Forschungszwecken zu besuchen. Das ungewöhnliche Projekt hat das Interesse der NASA geweckt, die daraus Einsichten für eine bemannte Reise zum Mars zu gewinnen hofft.

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40 Jahre deutsche Antarktisstationen

Am 21. April 1976 feierten sechs Forscher und Techniker gemeinsam mit internationalen Kollegen die Einweihung der ersten ganzjährig betriebenen deutschen Antarktisstation, die in der Nähe der sowjetischen Nowolasarewskaja-Station im Königin-Maud-Land lag. Die Station war eine Einrichtung der Akademie der Wissenschaften der DDR, die Logistik wurde gemeinsam mit der Sowjetischen Antarktis-Expedition abgestimmt und organisiert. Benannt wurde die Station 1987 nach Georg Forster, dem deutschen Reisebegleiter James Cooks, der am 17. Januar 1775 als erster Deutscher auf Südgeorgien Boden betrat.

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Finanzspritze und 20-Jahre-Aktionsplan für Australiens Antarktis Programm

Vor mehr als einem Jahrhundert gingen Forscher für ihren König und ihr Vaterland in die Antarktis. Als jedoch der Antarktis Vertrag den Kontinent zum wissenschaftlichen Schutzgebiet erklärte, wurden nationale Interessen auf Eis gelegt. Heute hingegen versuchen Staaten wieder vermehrt Einfluss zu gewinnen für den Tag, wenn der Vertrag ausläuft aber auch für die strategischen und kommerziellen Möglichkeiten, die es bereits heute gibt. Die Australian Antarctic Division, die Dienstaufsichtsbehörde, die Australiens strategische, wissenschaftliche, ökologische und ökonomische Interessen in der Antarktis wahrt, hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Haushaltskürzungen hinnehmen müssen. Allerdings wurde Anfang Mai bekannt gegeben, dass die australische Regierung $2.167 Milliarden Dollar zur Verbesserung der Logistik und wissenschaftlichen Möglichkeiten in der Antarktis und zum Bau eines neuen Eisbrechers bereitstellen wird.

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IAATO feiert seinen 25. Geburtstag und präsentiert aktuelle Touristenzahlen

Tourismus in der Antarktis ist seit seiner Geburtsstunde in den 1960er Jahren mehr oder weniger am Steigen. Sogar kleinere und grössere Rückgänge der Besucherzahlen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten waren nur temporär. Um einen umweltfreundlichen und nachhaltigen Tourismus zu propagieren, wurde die IAATO gegründet. In diesem Jahr feiert die Organisation sein 25. Geburtstag an seinem Jahrestreffen. Gleichzeitig werden auch die neuesten Touristenzahlen veröffentlicht.

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Aus eins mach drei: Neue Daten zeigen drei Blauwalpopulationen in der Antarktis

Blauwale sind die grössten Tiere, die je auf der Welt gelebt haben. Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde diese ikonische Art massiv im Südlichen Ozean bejagt und stark dezimiert. Seit dem Moratorium haben sich die Zahlen ganz langsam etwas erholt. Aber ist es immer noch unklar, wieviele Wale sich um die Antarktis tummeln. Ein australisches Forschungsteam hat nun neue genetische Daten veröffentlicht und entdeckten drei genetisch getrennte Populationen dieser stark gefährdeten Riesen.

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Neues Klimamodell sieht unaufhaltsamen Verlust des antarktischen Eispanzers

Der antarktische Eisschild und seine Verhalten in Bezug auf den Klimawandel hat in den letzten Jahren verstärkte Aufmerksamkeit erhalten. Jetzt scheint es klar, dass die Entscheidungen, die von der Welt in diesem Jahrhundert getroffen werden, das Schicksal dieses massiven Eispanzers, der Antarktika bedeckt, bestimmen wird. Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Nature, veröffentlicht worden ist, zeigt, dass ein weiterer Ausstoss von Treibhausgasen in den nächsten Jahrzehnten einen unaufhaltsamen Zusammenbruch des Eisschildes auslösen kann - und damit einen Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter bis 2100 und um bis zu 15 Meter bis 2500.

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Glaube in der Antarktis - Religion im Land des ewigen Eises

„Jenseits des 40. Breitengrades gibt es kein Gesetz, jenseits des 50. keinen Gott“. Aber selbst in der eisigen und kargen Landschaft der Antarktis haben die Entdecker und Wissenschaftler der Vergangenheit und Gegenwart Zeit für Gebet und Religion gefunden. Es gibt mindestens sieben Kirchen in der Antarktis. Dies sind die südlichsten Orte der Andacht in der Welt.

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Schlechte Aussichten für den ostantarktischen Eispanzer

Bis anhin galt der ostantarktische Eisschild als „Schlafender Gigant“. Gemäss einer neuen Studie ist der riesige Eispanzer bei dem aktuell steigenden CO2-Level von der Schmelze bedroht. Mengen von 600 ppm CO2 in der Atmosphäre können zu einem rapiden Abschmelzen des Eisschildes führen und in sehr kurzer Zeit den Meeresspiegel um mehrere zehn Meter ansteigen lassen.

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Schweizer Polarinstitut offiziell ins Leben gerufen

Lange Zeit galt die Polarforschung in der Schweiz als wissenschaftliches Stiefkind, trotz herausragender und international anerkannter Wissenschaftler wie der Klimatologe Professor Thomas Stocker oder dem Leiter des WSL, Professor Konrad Steffen. Nun hat aber auch die Schweiz ihr eigenes Polarinstitut offiziell an einer Pressekonferenz ins Leben gerufen. Unter der Federführung von Polarforscher und Unternehmer Frederik Paulsen wurde das Swiss Polar Institute (SPI) der Öffentlichkeit präsentiert. Gleichzeitig stellten die Initianten auch das erste Grossprojekt des SPI vor: eine 3-monatige wissenschaftliche Expeditionsfahrt durch das gesamte Südpolarmeer zur Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels und der Verschmutzung des Südlichen Ozeans.

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