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Edmund Hillarys Hütte soll restauriert werden

Die antarktische Hütte des neuseeländischen Forscher und Entdeckers Sir Edmund Hillary soll restauriert werden. Das Gebäude aus der Saison 1957/57 ist ein Teil der ersten wissenschaftlichen Station Neuseelands nahe ihrer heutigen Scott Base. Der neuseeländische Antarctic Heritage Trust (NZAHT) benötigt rund eine dreiviertel Million Euro, um dieses Projekt durchführen zu können.

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Antarktis‘ Beitrag zum Meeresspiegelanstieg - Die Auswirkungen des Klimawandels

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass in Zukunft mit einem erheblichen Anstieg des globalen Meeresspiegels aufgrund von schmelzendem Eis in der Antarktis zu rechnen ist, wenn Treibhausgasemissionen weiter steigen.

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Verlust von Artenvielfalt vor schmelzenden Küstengletschern

Schmelzende Gletscher führen zum Verlust von Artenvielfalt bei Bodenlebewesen im Küstenbereich der Antarktischen Halbinsel und beeinflussen so ein ganzes Ökosystem am Meeresgrund. Das zeigen wiederholte Tauchuntersuchungen, die Wissenschaftler aus Argentinien, Deutschland und Großbritannien und des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) jetzt in einer Studie im Fachmagazin Science Advances veröffentlichen. Die Wissenschaftler führen die schwindende Biodiversität im Küstenbereich auf eine verstärkte Trübung des Wassers zurück. Diese entsteht, wenn küstennahe Gletscher im Zuge der globalen Erwärmung schmelzen und dabei grosse Mengen Trübstoffe ins Meerwasser gelangen.

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Sauerstoff-Oasen in antarktischen Seen zeigen ein Bild der frühen Erde

Auf dem Grund eines zugefrorenen antarktischen Sees bildet eine dünne Schicht von Cyanobakterienmatten kleine Sauerstoffoasen, wie eine internationale Forschungsgruppe vermeldet. Dies ist die erste moderne Nachahmung in einer Umgebung, die der Erde vor 2.5 Milliarden Jahren ähnelt, bevor Sauerstoff in der Atmosphäre angereichert worden war. Die Entdeckung der Forschungsgruppe wurde vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift Geology  veröffentlicht.

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Beginn der antarktischen Sommersaison 2015-16

Die antarktische Sommersaison 2015-16 hat für die neuseeländische Station Scott Base mit den ersten Flügen von Christchurch in die Antarktis begonnen.

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Meereiszone hatte wichtigen Einfluss auf das Ökosystem

In den letzten 30.000 Jahren war der Antarktische Ozean zeitweilig stärker durchmischt als bisher angenommen. So standen Kleinstalgen erhebliche Mengen an Nährstoffen zur Verfügung, die ihrerseits zur Speicherung des Treibhausgases CO2 während der letzten Kaltzeit (Glazial) beigetragen haben. Diese neuen Erkenntnisse stellen Forscher des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in einer aktuellen Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications vor.

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Studie zum Klima in der Erdgeschichte

Die Strömungsgeschwindigkeiten des nördlichen Antarktischen Zirkumpolarstromes waren im Bereich der Drake Passage während der letzten Eiszeit um bis zu 40% gegenüber der heutigen Warmzeit reduziert. Das ist ein Ergebnis einer Studie von Dr. Frank Lamy vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und Kollegen, die Anfang Oktober 2015 im Fachjournal «Proceedings of the Natural Academy of Sciences of the United States of America» erschienen ist.

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Wie überlebt Krill den Winter in der Antarktis?

Forscher des Alfred-Wegener-Instituts konnten gemeinsam mit internationalen Kollegen erstmals Verteilung und Verhalten von jungem Krill unter dem winterlichen Meereis der Antarktis beobachten. Um den Lebenszyklus dieser ökologisch sehr bedeutenden Art zu entschlüsseln, waren 51 Wissenschaftler und Techniker, sowie 44 Besatzungsmitglieder 63 Tage mit dem Forschungseisbrecher Polarstern im Weddellmeer unterwegs.

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CO2-Senke wiedererstarkt

Vor zehn Jahren befürchteten Wissenschaftler, dass die Leistung des Südlichen Ozeans erschöpft sein könnte, atmosphärisches Kohlendioxid aufzunehmen. Die Analyse neuerer Beobachtungen aber zeigt, dass diese Senke in den letzten Jahren wiedererstarkt ist.

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Achtbeinige „Freunde“ in antarktischen Gewässern neu entdeckt

Die antarktischen Gewässer sind nicht eine öde Wüste, sondern strotzen vor Leben. Immer wieder werden neue, bislang unbekannte Tierarten gefunden. Teilweise bizarre Formen erstaunen immer wieder die Forscher. Auch die nicht sehr bekannten Asselspinnen scheinen in einer grösseren Vielfalt vorzukommen, als bisher angenommen. Wahrscheinlich haben die achtbeinigen Wassertiere sogar von der Antarktis aus die Weltmeere besiedelt, berichten Meeresbiologen im Magazin "Royal Society Open Science". Bisher dachte man, dass die vielen Arten der Asselspinnen nur ins antarktische Meer eingewandert sind, statt sich dort zu entwickeln.

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