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Gigantische geheimnisvolle Schneebälle sind an der Küste Sibiriens aufgetaucht

Riesige Schneebälle sind an der arktischen Küste Sibiriens aufgetaucht. Spezielle Umweltbedingungen schufen dieses Naturereignis. Die Bewohner des Dorfes Nyda, nördlich des Polarkreises, genossen den ungewöhnlichen Anblick.

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Fliegen sind die wichtigsten Bestäuber in der Hohen Arktis

Der Sommer in der Arktis brummt mit Insekten. Hier wie überall sind Pflanzen auf sie für die Bestäubung angewiesen. Eine neue Studie fand heraus, dass Fliegen, die der gemeinen Stubenfliege ähneln,  die wichtigsten Insekten in der Arktis sind. Diese Befunde geben jedoch auch Anlass zur Sorge, denn die Anzahl der arktischen Fliegen ist rückläufig als Folge der zunehmenden Erwärmung in der Arktis.

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Wie genau kann der erste eisfreie Sommer in der Arktis vorhergesagt werden?

Am 10. September 2016 erreichte die Ausdehnung des arktischen Meereises ein Minimum von 4,14 Millionen Quadratkilometern. Das ist der zweitniedrigste Wert seit Beginn der Messungen. Den Rekord hält weiterhin das Jahr 2012, als die Eisausdehnung auf das unglaubliche Minimum von 3,39 Millionen Quadratkilometer schrumpfte. Aber eine Vorhersage, wann die Arktis ihren ersten eisfreien Sommer erlebt, ist schwieriger als ursprünglich angenommen.

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Auroren bewegen sich im Rhythmus der Erdmagnetfelder

Die majestätischen Auroren haben die Menschen seit Tausenden von Jahren fasziniert, aber ihre Natur - die Tatsache, dass die Lichter elektromagnetisch sind und mit der Sonnenaktivität reagieren - wurde erst in den letzten 150 Jahren realisiert. Dank koordinierter Multi-Satellitenbeobachtungen und einem weltweiten Netzwerk von magnetischen Sensoren und Kameras, wurde eine genauere Studie der Auroren in den letzten Jahrzehnten möglich. Doch weiterhin Auroren, zu mystifizieren weit über dem Boden, einige tanzen, so weit, unentdeckt Rhythmus.

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Arktisches Meereis weiter auf dem Rückzug

Das arktische Meereis ist Jahren auf dem Rückzug. Im Jahr 2012 erreichte es einen traurigen Negativrekord mit 3.4 Millionen Quadratkilometer Ausdehnung am Ende des Sommers. In diesem Jahr ist er zweitkleinste Wert gemessen worde, nämlich 4.1 Millionen Quadratkilometer. Dies sind noch weniger als im ehemaligen Rekordjahr 2007. Und gemäss Experten des Alfred-Wegener-Instituts, die diese Messungen durchgeführt hatten, wird der Trend sich weiter fortsetzen.

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Forscher simulieren erfolgreich Meereisrinnen in der Arktis

Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) und der Universität Hamburg ist es gelungen, die Entstehung von größeren Rinnen im Arktischen Meereis in einem Computermodell realistisch zu simulieren. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren zwei Herangehensweisen: Die Forscher hatten zum einen die räumliche Auflösung des AWI-Meereis-Ozeanmodells FESOM erhöht. Zum anderen konnten sie die numerische Lösung der Gleichungen so verbessern, dass die Simulation der Rinnenbildung dem Vergleich mit realen Meereis-Satellitendaten sehr gut standhielt. Von diesem Erfolg berichten sie in einer Studie, welche online im Fachmagazin Geophysical Research Letters erschienen ist.

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Sibirische Lärchenwälder sind noch auf Eiszeit gepolt

Die sibirischen Permafrostregionen gehören zu jenen Gebieten der Erde, die sich im Zuge des Klimawandels besonders schnell erwärmen. Dennoch beobachten Biologen derzeit nur ein minimales Anpassungsverhalten der Baumvegetation. Dort, wo gemessen an der Lufttemperatur längst Kiefern- und Fichtenwälder wachsen müssten, gedeihen noch immer sibirische Lärchen. Ein Paradox, dessen Ursache Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, der Universität Köln und internationaler Partnerinstitute nun mithilfe Millionen Jahre alter Blütenpollen auf die Spur gekommen sind. Den Ergebnissen zufolge gab in der Vergangenheit stets der Kältegrad einer Eiszeit den Ausschlag dafür, wie schnell sich im Anschluss die Vegetation an das Warmzeitenklima anpasste. In unserem Fall heißt das: Weil die letzte Eiszeit ausgesprochen kalt war, hinkt die Vegetation der Taiga dem Klima viele Jahrtausende hinterher. Ein überraschend langer Zeitraum, wie die Forscher im Open Access-Fachmagazin Nature Communications berichten.

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Wärmere Winter tauen Permafrost unter arktischen Seen auf

Die warmen Winter der zurückliegenden Jahre haben in der Arktis dazu geführt, dass neben dem Meer-Eis auch das Eis auf Seen dünner wird und viele flache Seen nicht mehr komplett zufrieren. Infolgedessen hat im letzten Jahrzehnt der bisher vorhandene Permafrost unter den vielen flachen arktischen Seen begonnen aufzutauen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam in einer neuen Studie, die heute im Fachjournal Geophysical Research Letters erschienen ist.

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Neue Geräte zur Untersuchung des AWI „Hausgarten“

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) starteten am  13. Juni 2016 mit dem Forschungsschiff Polarstern Richtung Spitzbergen, um neu entwickelte Geräte im Arktischen Ozean einzusetzen. Autonome Messgeräte am Meeresboden, in der Wassersäule und in der Luft sollen die Langzeitmessungen der Tiefseegruppe ergänzen. So können die Forscher zukünftig mit höherer zeitlicher und räumlicher Auflösung die klimatischen Veränderungen in der Arktis und deren Auswirkungen auf die Lebewelt analysieren.

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Methan aus dem arktischen Ozean schafft es nicht in die Atmosphäre

Spricht man von Treibhausgase, wird das Augenmerk häufig auf Kohlendioxid gelegt. Doch Methan gilt als viel stärkeres Treibhausgas trotz seiner niedrigeren Konzentration in der Luft. Die Diskussion um den Ursprung der steigenden Methanmengen in der Atmosphäre hat zu erhöhter Forschungstätigkeit geführt. Nun hat das norwegische Zentrum für Gashydrate, Umwelt und Klima (CAGE) Beweise gefunden, dass nur sehr kleine Mengen des potenten Gases den Weg vom Meeresboden des Arktischen Ozeans in die Atmosphäre schaffen.

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