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Russische Driftstation auf Eis gelegt

Zum ersten Mal seit 10 Jahren wird Russland keine schwimmende Forschungsstation in der Arktis haben. Als Grund werden gestiegene Gebühren von Atomflot für die Nutzung ihrer Atomeisbrecher genannt.

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Neue Akteure im Ökosystem der Arktis

Biologen des AWI haben zum ersten Mal nachgewiesen, dass sich in den arktischen Gewässern westlich Spitzbergens auch Flohkrebse aus dem wärmeren Atlantik fortpflanzen. Diese überraschende Entdeckung deute auf einen möglichen Wandel der arktischen Zooplankton-Gemeinschaft hin, berichten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in der Fachzeitschrift Marine Ecology Progress Series. Leidtragende dieser «Atlantifikation» des Arktischen Ozeans dürften vor allem Seevögel, Fische und Wale sein. Der Grund: Die eingewanderten Flohkrebse sind mit einer Körperlänge von etwa einem Zentimeter kleiner als ihre arktischen Artgenossen und als Beute weniger nahrhaft.

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Methangas – tickende Zeitbombe in der Arktis

Das Tauwetter in der Arktis weckt Hoffnungen auf einen Rohstoff-Boom. Jedoch ist die massive Freisetzung von Treibhausgasen infolge des Klimawandels eine tickende Zeitbombe mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Konsequenzen. Forscher haben berechnet, welche Kosten der Klimawandel im hohen Norden verursachen könnte.

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Tauender Permafrost in Ostsibirien

Die vor allem aus Permafrost bestehenden Steilküsten Ostsibiriens erodieren immer schneller. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes nachdem sie Daten und Luftaufnahmen der Küstenstreifen aus den zurückliegenden 40 Jahren ausgewertet haben. Als Gründe für die zunehmende Erosion führen die Forscher die steigende Sommertemperatur in den russischen Permafrostgebieten sowie den Rückzug des arktischen Meereises an. Es fällt als Küstenschutz in jedem Jahr länger aus. In der Folge unterspülen Wellen die Küsten. Gleichzeitig sinkt das Land von oben ein. Besonders betroffen ist die kleine Insel Muostakh östlich des Lena-Deltas. Sie könnte dem anhaltenden Landverlust auf Dauer sogar ganz zum Opfer fallen, so die Experten.

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Kabeljau - Flucht vor der Wärme

Der Atlantische Kabeljau ist im Zuge des Klimawandels so weit Richtung Norden gewandert, dass er inzwischen sogar in den Gewässern Spitzbergens in grossen Mengen vorkommt. Zu diesem Ergebnis kommen Biologen des AWI, nach einer Expedition in jenes arktische Meeresgebiet, das einst vom Polardorsch dominiert wurde. Die Wissenschaftler wollen jetzt untersuchen, ob es zwischen den beiden Dorscharten zu einem Konkurrenzkampf kommt und welche sich besser an die veränderten Lebensbedingungen in der Arktis anpassen kann.

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Aktuelle Eis-Entwicklung der Arktis

Das jährliche Minimum der Meereisfläche im arktischen Ozean im September beträgt in diesem Jahr im Mittel etwa 5,1 Millionen Quadratkilometer und liegt damit rund 50 Prozent über dem bisherigen Negativrekord von 3,4 Millionen Quadratkilometer aus dem Jahr 2012.

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Mega-Canyon unter Grönlands Eis

Unter dem Packeis Grönlands haben Wissenschaftler eine Schlucht von gigantischen Ausmassen entdeckt. Wie die Forscher in der US-Fachzeitschrift «Science» berichteten, ist die Schlucht mindestens 750 Kilometer lang, mehrere Kilometer breit, 800 Meter tief und ist damit deutlich länger als der Grand Canyon im Südwesten der USA, der sich über eine Länge von 450 Kilometern erstreckt.

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Grüne Zukunft für die Arktis?

Neue Forschungsergebnisse sagen voraus, dass die steigenden Temperaturen zu einer massiven «Ergrünung» oder anders gesagt, zu einem markanten Anstieg der Pflanzenzahl in der Arktis führen wird. In einer Arbeit, die in der renommierten Fachzeitschrift «Nature Climate Change» veröffentlicht wurde, präsentierten Forscher neue Modellberechnungen, nach deren Angaben die die Waldgebiete in der Arktis in den nächsten Jahrzehnten bis zu 50 Prozent zunehmen können.

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Schadstoffe töten Eismöwen

Die Natur in der Arktis erscheint auf den ersten Blick unberührt - doch unter der starken Belastung ihrer Umwelt mit organischen Schadstoffen leiden vor allem die Vögel. Eine Langzeitstudie zeigt, dass Eismöwen durch die Umweltgifte früher sterben.

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Verhungerter Eisbär Opfer des Klimawandels?

Eisbären sind die grössten Landraubtiere der Erde und stehen im Nahrungsnetz ganz oben. Vor allem Robben, die auf dem Eis leben, sind ihre Hauptnahrung und sie sind entsprechend an eine Jagd auf dem Eis angepasst. Doch genau diese Anpassungen werden ihnen nun zum Verhängnis. Denn mit dem Rückgang des Eises wird es auch für Eisbären immer schwieriger, genügend Nahrung zu finden. Ein verhungerter 16-jähriger Eisbär ist nun zum Symbol für diese Problematik geworden. Der Eisbär, der nur noch aus Haut und Knochen bestand, sei aufgrund des Verlustes von Meereis und dem damit einhergehenden Fehlen von Robben verhungert, meint ein bekannter Eisbärenforscher.

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