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Eisbären - fette Individuen leben länger!

Eine der südlichsten Eisbärenpopulation der Welt, und auch die am besten untersuchte, kämpft darum, mit den Auswirkungen der klima-bedingten Veränderungen des Meereises fertig zu werden, wie ein neue Studie belegt. Basierend auf Daten aus 10 Jahren wirft die Studie ein neues Licht da rauf, wie die Meereisbedingungen die jährlichen Wanderungen der Eisbären vom und auf das Eis antreiben.

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Schnelle Veränderungen des arktischen Ökosystems

Grosse Mengen von Algen wachsen an der Unterseite des Meereises in der Zentralarktis. Die Eisalge Melosira arctica war im Jahr 2012 für fast die Hälfte der Primärproduktion in diesem Gebiet verantwortlich. Wenn das Eis abschmilzt wie während des Eisminimums 2012 sinken diese Algen innerhalb kurzer Zeit bis auf den Meeresgrund in mehreren Tausend Metern Tiefe.

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Samenlager auf Spitzbergen ist 5 jährig

Rund drei Mal jährlich werden neue Samenproben nach Spitzbergen eingeflogen und dort im wichtigsten Kühlschrank der Welt sicher eingebunkert. Am 27.02.2013 war es dann wieder soweit, ein weiterer Teil wurde eingeflogen und gleich ins Samenlager gebracht.

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Arktischer Ozean liegt unter dünnem Eis

Der Rekordtiefstwert der arktischen Eisfläche im September 2012 wurde zu einem medialen Ereignis, aber ein Teil des Puzzles lag noch unter dem Eis des arktischen Ozeans. Wie gross ist das Eisvolumen, welches auf dem Ozean schwimmt? Und wie sieht dieses Volumen im Vergleich zu vergangenen Jahren aus? Dies sind schwierig zu beantwortende, aber wichtige Fragen, weil die Frage nach der Menge des verbliebenen Eises Aussagen erlaubt, in wie weit sich die Eisdecke verändern wird bei steigenden Temperaturen.

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Kein ewiges Eis mehr in der Arktis

Seit 1991 beobachten deutsche und russische Wissenschaftler gemeinsam den Klimawandel in der Arktis. In den vergangenen fünf Jahren haben sie sich vor allem mit der „Eisfabrik" in der sibirischen Laptewsee beschäftigt. Während eines Abschlussworkshops am GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel ziehen 50 Wissenschaftler aus beiden Ländern Bilanz und blicken in die Zukunft der Arktis-Forschung. Zusätzlich stellen Studenten des deutsch-russischen Studienganges POMOR ihre Abschlussarbeiten vor.

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Drama mit glücklichem Ende

Tagelang waren zwölf Orcas Anfang Januar im dicken Eis der Hudson Bay eingeschlossen. Nur ein winziges Loch blieb den Schwertwalen im riesigen Randmeer von Atlantik und Arktischem Ozean, um Luft zu holen. Als sich der Wind drehte riss die Eisdecke auf und die Orcas fanden einen Weg in die Freiheit.

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Durchbruch bei der Polardorsch-Zucht

Polardorsche (Boreogadus saida) gilt als eine Schlüsselart im marinen Ökosystem der Arktis und entsprechend hoch wird ihr Schutz gewertet. Obwohl genaue Zahlen zu den Populationsgrössen und auch Kenntnisse der Ökologie nicht komplett sind, geht man davon aus, dass sie durch den kommerziellen Fischfang, Schadstoffe und den Eisschwund unter Druck stehen. Die Grösse und die Abgeschiedenheit ihres Verbreitungsgebiets plus die extrem herausfordernden Wassertemperaturen machen eine Untersuchung der Art sehr schwierig. Daher ist eine erfolgreiche Zucht wünschenswert, nicht nur aus kommerziellen Gesichtspunkten. Das Aquarium in Vancouver vermeldet nun einen Erfolg in dieser Beziehung.

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Eisbären sind älter als angenommen

Eisbären sind perfekt angepasst an ihren Lebensraum in der Arktis. Bisher wurde angenommen, dass dieser Top-Räuber sich innerhalb kurzer Zeit an die extremen Bedingungen des hohen Nordens angepasst hatte. Neue genetische Studien zeichnen jetzt aber ein anderes Bild und belegen, dass Eisbären doch älter sind als bisher angenommen.

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Seevögel trotzen dem Klimawandel

Die gesamte Flora und Fauna leidet unter den Auswirkungen des Klimawandels. Die gesamte Fauna? Nein, es gibt einige Tierarten, die augenscheinlich mit den neuen und sich schnell ändernden Bedingungen zu Recht kommen und sogar verbesserte Lebensbedingungen vorfinden. Ein kleiner, sturer Seevogel, der pro Tag bis zu 65'000 kleine Krebse für sich und seine Jungen fängt, hat sich bisher mühelos an die Folgen des Klimawandels im hohen arktischen Ozean angepasst, wie ein internationales Forschungsteam herausgefunden hat.

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Tundrabrände beschleunigen die Eisschmelze

Satellitenaufnahmen haben zum ersten Mal einen direkten Beweis für das Driften von Rauch von arktischen Flächenbränden über den grönländischen Eisschild erbracht. Dieser Rauch überdeckt das Eis mit Russ und lässt es so schneller unter der Sonne schmelzen. Am Treffen der Amerikanischen Geophysikalischen Gesellschaft diese Woche präsentierte ein Forscher der Ohio State Universität Bilder des CALIPSO (Cloud-Aerosol Lidar and Infrared Pathfinder Satellite Observation) – Satelliten, der Rauch von arktischen Bränden über Grönland diesen Sommer 2012 aufgenommen hatte.

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