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AECO und SAR Service-Anbieter unternehmen gemeinsame Rettungsübungen

Die Zahl der Kreuzfahrtschiffe, die in die Arktis fahren, hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Immer mehr und grössere Schiffe machen sich auf den Weg, den Passagieren die Magie des Nordens zu präsentieren. Dies führt aber auch zu einem höheren Risiko für Unfälle, da nicht alle Schiffe geeignet sind, in den Gewässern des Arktischen Ozeans unterwegs zu sein. Daher hat die AECO (Gesellschaft der Anbieter für Arktisexpeditionsfahrten) ein Treffen mit verschiedenen Such- und Rettungsgesellschaften durchgeführt. Man traf sich Anfang April in Reykjavik um mögliche Szenarien zu diskutieren.

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Verliert Longyearbyen seinen Status „Tor zum Nordpol“?

Den Nordpol zu erreichen ist auch heutzutage eine Herausforderung aufgrund seiner Lage mitten auf dem Meereis des Arktischen Ozeans. Um dorthin zu gelangen, nutzen viele Reisende das russische Eiscamp Barneo, eine Treibeisstation, die schon seit 15 Jahren jedes Jahr errichtet wird. Normalerweise werden Passagiere und Material dorthin via dem Flughafen Longyearbyen transportiert. Doch in diesem Jahr mussten die Betreiber vielen Problemen entgegentreten, sowohl wegen Eis wie auch politischer Natur. Nun haben sie beschlossen, ihren Flugplan zu ändern und in Zukunft Flüge ab dem Franz-Josef-Land Archipel anzubieten.

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Grösste Ölplattform der Welt eröffnet nördlichstes Ölfeld der Welt

Die grösste Ölplattform der Welt, Goliat FPSO, hatte bereits früher für Schlagzeilen gesorgt. Nun hat die Plattform endlich begonnen, im nördlichsten Ölfeld in der Barentssee das schwarze Gold zu fördern. Die Erwartungen sind hoch und die Kosten sind es auch. Denn die Plattform hat ihre Aufgabe mit zwei Jahren Verspätung und einer Kostenexplosion begonnen. Trotz der guten Neuigkeiten über den Start, sind die Probleme noch nicht verschwunden. Unter anderem sorgen der tiefe Ölpreis und eine Klage von Umweltschützern bei den Betreibern ENI und Statoil für verhaltene Freude.

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FlyViking plant die Wiedereröffnung der Route Kirkenes - Murmansk

Nach nur 1.5. Jahren geschlossen, könnte die Flugroute zwischen Nordnorwegen und Nordrussland bald wieder eröffnet werden. FlyViking, eine neu gegründete Fluggesellschaft plant, mehrere Städte im Norden Norwegens mit Murmansk in Russland wieder zu verbinden.

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Weitreichende Veränderungen helfen arktischen Gemeinden gegen den Klimawandel

Der Klimawandel ist die grösste Herausforderung und die grösste Bedrohung für die Arktis und ihre Bewohner. Arktische Gemeinden müssen sich überall anpassen und Hürden überwinden, um mit den Auswirkungen des Klimawandels zurecht zu kommen. Eine Forschungsarbeit von Wissenschaftlern der kanadischen McGill Universität hat nun einige der Hürden identifiziert. Die Forscher kommen zum Schluss, dass die Bewohner der Arktis die Fähigkeit in sich drin haben, mit einem sich ändernden Klima umzugehen, aber es zahlreiche nicht-klimarelevante Faktoren gibt, die grössere Entwicklungshindernisse darstellen. Zusätzlich kommt dazu, dass diese Faktoren regional unterschiedlich sind.

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Russischer Parkleiter entlassen nach Kritik an russischer Basis auf Wrangel Island

Der Leiter der Forschungsgruppe des Beringia Nationalpark wurde entlassen, nachdem er den Bau einer Militärbasis auf Wrangel Island kritisiert hatte. Der Rauswurf folgte auf einen Vorfall auf der Insel, die ein Wildtierrefugium und Nationalpark ist. Letzten Dezember wurde ein Eisbär getötet, nachdem ihn Arbeiter, die auf der Insel die Militärbasis errichten, mit einem Sprengkörper gefüttert hatten. Das Objekt detoniert danach im Magen des Bären und verletzte ihn schwer.

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Weitere chinesische Beteiligung an grösstem russischem Energieprojekt in der Arktis

Das Yamal LNG (Flüssigerdgas)-Projekt ist eines der grössten russischen Energieprojekte des Landes. Doch mit der momentanen politischen Situation zwischen den westlichen Staaten und Russland und dem immer weiter fallenden Öl- und Gaspreis, weht dem Projekt ein heftigerer Wind um die Nase, vor allem in finanzieller Hinsicht. Aber es zeigt sich nun wieder Licht am Horizont: Eine neue chinesische Investorengruppe hat angekündigt, das Projekt mitzufinanzieren.

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Ölförderprojekte in der Arktis haben eine unsichere Zukunft

Zurzeit machen immer weiter sinkende Ölpreise Schlagzeilen. Dieser Trend wird wahrscheinlich in der nächsten Zeit so weitergehen. Dies stellt jedoch die Förderprojekte in der Arktis in Frage, die bereits jetzt als Hochrisiko und teuer gelten. Mehrere Gesellschaften haben bereits ihren Rückzug aus diesen Projekten vollzogen und ihre Pläne in den Schubladen verstaut. Wie wird die Zukunft für diese Projekte aussehen? Sind die Bohrpläne in der Arktis Geschichte bevor sie begonnen haben?

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Internationales Abkommen verbietet das Fischen im Arktischen Ozean

Die Öffnung des Arktischen Ozeans aufgrund des Klimawandels wird auch das Rennen um die Rohstoffe eröffnen, darüber sind sich alle im Klaren. Neben Mineralien und fossilen Brennstoffen spielt auch die Fischerei eine wichtige Rolle in den Überlegungen der Nationen. Nun ist aber ein wichtiger Schritt zum Schutz der marinen Umwelt vor Überfischung gemacht worden. 

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Kohleabbau auf Spitzbergen als sicherheitspolitisches Mittel Norwegens

Trotz steigenden Zahlen im Tourismussektor ist der Kohleabbau auf Spitzbergen immer noch die wichtigste Geldquelle für die Bevölkerung. Die norwegische Regierung hat nun beschlossen, die finanziellen Zuwendungen für diese umstrittene Rohstoffgewinnung weiterzuführen. Dieser Entscheid scheint weniger durch ökonomische als mehr durch sicherheitspolitische Argumente getroffen worden sein.

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