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Neues Forschungsschiff zeigt Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Naturschutz

Man sagt, dass Wirtschaft und Nachhaltigkeit selten Hand in Hand gehen. Doch der norwegische Unternehmer Kjell Inge Røkke und seine Familie präsentieren ein perfektes Beispiel für das Gegenteil. Røkke hat Pläne für ein brandneues eisverstärktes Forschungs- und Expeditionsschiff REV vorgelegt, welches zusammen mit dem WWF gebaut werden soll. Gemäss den Plänen soll das noch namenlose Schiff 2020 bereit sein, in See zu stechen.

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Vom Militär zur Wissenschaft: Zivile Nutzung von Atom-U-Booten in der Arktis

Atombetriebene U-Boote in der Arktis hatten immer einen militärischen Aspekt, besonders während der Zeit des Kalten Krieges und jetzt mit der steigenden Militarisierung innerhalb der arktischen Staaten. Doch es existiert auch eine friedliche und wissenschaftliche Nutzungsmöglichkeit nach Angaben von russischen Ingenieuren. Überraschenderweise stammt der Vorschlag von demselben Entwicklungsbüro, welches auch für die Entwicklung und das Design der russischen U-Bootflotte verantwortlich war.

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Svalbard Energiezukunft könnte grün werden

Die Energieversorgung nach Longyearbyen ist ein heisses Eisen in der Klimadebatte. Die Ortschaft ist die grösste auf Svalbard und das administrative Zentrum des norwegisch verwalteten Archipels im Arktischen Ozean. Heute bezieht Longyearbyen seine Elektrizität und seine Wärme vom einzigen Kohlekraftwerk Norwegens im Ort. Doch Skandinaviens grösste unabhängige Forschungsorganisation hat herausgefunden, dass die Zukunft Svalbards grün und nachhaltig sein könnte.

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Ost-West Zusammenarbeit bietet Sicherheit in der Arktis für Nuklearabfälle

Eines der Hauptprobleme in der Arktis sind die Nuklearabfälle von U-Booten, Eisbrechern und anderen nuklearbetriebenen Fahrzeugen und Stationen. Dieses Erbe vor allem aus der Ära des Kalten Krieges liegt drohend überall im Norden. Doch Lagerung und Behandlung sind kostenintensiv und technisch schwierig. Nun gibt es aber in Saida Bay in der Nähe von Murmansk eine brandneue Lager- und Verarbeitungsanlage für Nuklearabfälle, die ein brillantes Beispiel dafür ist, was möglich ist, wenn Ost und West in Zusammenarbeit investieren statt in ein Wettrüsten. Bei einem Besuch in Moskau hat nun die Gouverneurin von Murmansk, Marina Kovtun, den russischen Präsidenten Putin zu einem Besuch der Anlage eingeladen.

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Russlands nördlichste Stadt bereitet sich auf eine nukleare Zukunft vor

Pevek, eine kleine russische Stadt nördlich des Polarkreises in der Nähe der Beringstraße, wird bald das erste schwimmende Kernkraftwerk der Welt bekommen. Der Bau der Infrastruktur begann Anfang Oktober mit einem Festakt, bei dem der erste Pfahl in Peveks Uferpromenade gesetzt wurde.

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Kommunikation über dem 81. Breitengrad wird Realität

Heutzutage ist die Kommunikation in den Gebieten nördlich von Svalbard immer noch eine grosse Herausforderung. Doch ein neues norwegisches Forschungsprojekt verspricht eine bahnbrechende Lösung für die Regionen nördlich des 81. Breitengrades.

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Drohnen gegen Müll im Arktischen Ozean eingesetzt

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts setzen auf der aktuellen Polarstern-Expedition einen Multikopter mit hochauflösender Kamera ein, um an der Meeresoberfläche treibende Müllstücke standardisiert zu erfassen. Die Tiefseeforscher hatten am Meeresgrund der Arktis eine Zunahme von Müll über die letzten zehn Jahre nachgewiesen. Das war der Anlass dafür, jetzt das Programm zur quantitativen Untersuchung des Müll-Eintrages an der Meeresoberfläche zu starten.

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Nordmeerroute immer noch zu wenig attraktiv für Schifffahrt

Eine neue Studie über die wirtschaftlichen Möglichkeiten und Herausforderungen der arktischen Schifffahrt, die von Forschern des Copenhagen Business School Maritime Division veröffentlich wurde, besagt, dass die Durchfahrtsaison immer noch zu kurz sein wird, um die Investitionen in eisverstärkte Schiffe in den nächsten Jahrzehnten wirtschaftlich zu rechtfertigen. Erst ab 2035 könnte die Arktisroute entlang der russischen Nordküste für einige Schiffe mit einer entsprechenden Grösse wettbewerbsfähig sein.

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Grosses Kreuzfahrtschiff plant Durchfahrt durch die Nordwestpassage

Obwohl die bekannte Nordwestpassage seit 2007 beinahe jeden Sommer offen gewesen ist, gehört sie immer noch zu den schwierigsten Seepassagen für Schiffe aufgrund von Eis und Wetter. Trotzdem zieht sie Menschen von überall her an, die sie durchsegeln wollen und die Zahl der Touristen, die diese geheimnisvolle Route auf kleinen Expeditionsschiffen befahren möchten, ist am Steigen. Jetzt plant die Grossreederei Crystal Cruises ihr Schiff Crystal Serenity mit 1‘070 Passagieren an Bord, die Passage zu durchqueren. Warnungen und Befürchtungen von Experten und Gemeinden haben die kanadische Regierung aufhorchen lassen und zu einer genauen Beobachtung der Planung und Umsetzung geführt.

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Strom aus der Arktis könnte bald Realität werden

Saubere Energie ist eines der am heissesten diskutierten Themen weltweit. Die Idee ist es, die Abhängigkeit der Welt von fossilen Brennstoffen zu verringern und erneuerbare Energiequellen zu erschliessen wie beispielsweise Wind- oder Sonnenenergie. Das bedeutet, neue und vielleicht auch ungewöhnliche Wege zu gehen. Beispielsweise hat einer der höchsten Energieverantwortlichen Chinas die Idee eines globalen Energienetzes, das Solarfarmen in Äquatornähe und Windparks in der Arktis mit Ländern rund um den Globus zu verbinden.

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