pn en

Küstenzerfall in der Arktis beeinflusst das Leben im Meer

Das Auftauen und die Erosion der arktischen Permafrostküsten haben in den zurückliegenden Jahren so stark zugenommen, dass sich das Meer in manchen Regionen weiter als 20 Meter pro Jahr in das Land frisst. Die dabei abgetragenen Erdmassen trüben zunehmend die Flachwasserbereiche und setzen Nähr- und Schadstoffe frei. Welche Folgen diese Prozesse jedoch für das Leben in der Küstenzone und somit auch für Fischgründe haben, ist unerforscht. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung rufen deshalb in der Januar-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Climate Change dazu auf, die ökologischen Folgen der Küstenerosion in den Fokus zu rücken. Gebraucht werde ein interdisziplinäres Forschungsprogramm, welches politische Entscheidungsträger sowie die Bewohner der arktischen Küsten von Anfang an mit einbeziehe, so die Wissenschaftler.

Weiterlesen ...

Svalbards Rentiere schrumpfen weiter

Svalbard ist ein kleines Abbild der Arktis. Besonders Rentiere, die im englischen Sprachraum oft als die Zugpferde von Santa Klaus dienen, sind eine der Ikonen Svalbards. Die Tiere sind aber kleiner und stämmiger als die gewöhnlichen Festlandrentiere. Nun haben Ökologen herausgefunden das genau diese kleinen Svalbardrentiere aufgrund des Klimawandels noch weiter schrumpfen.

Weiterlesen ...

USA und Kanada schützen ihre Arktisgebiete

Die Arktis gilt als letzte grosse Hoffnung auf fossile Brennstoffe. Bis zu 1/3 der übriggebliebenen Rohstoffmengen werden unter Arktischen Ozean vermutet. Dadurch ist ein grosser Streit zwischen Umweltgruppen und Fördergesellschaften entbrannt. Besonders in den US- und kanadischen Teilen der Arktis wurde der Streit auch auf politischer Ebene ausgefochten. Nun haben US-Präsident Obama und Kanadas Premier Trudeau reagiert und grosse Gebiete zu Schutzzonen erklärt und damit weitere Förderprojekte ausgeschlossen.

Weiterlesen ...

Dramatische Veränderungen stehen der Arktis bevor

Sollte die Welt nicht aufhören, fossile Rohstoffe zu verbrennen und damit die globale Erwärmung weiter antreiben, werden unwiderrufliche Veränderungen in der Arktis verheerende Auswirkungen auf dessen Bewohner und auch den Rest der Welt haben. Zu diesem Schluss kommt eine Gruppe von Forschern nach einer 5-Jahres Studie. Die Ökosysteme der Arktis sind fundamental bedroht durch den Klimawandel und andere menschliche Aktivitäten wie Öl- und Gasförderung, schreiben sie in ihrem Bericht an den Arktisrat, dem internationalen Forum zum Schutz der arktischen Umwelt und der Bewohner.

Weiterlesen ...

Wohin ist das Meereis verschwunden?

In vielen Gebieten lässt der Winter immer noch auf sich warten und Schnee und Eis sind seltene Anblicke. Auch im hohen Norden, haben ungewöhnlich hohe Lufttemperaturen zu einem rekordverdächtigen Meereisminimum im November geführt gemäss den Experten des Nationalen Schnee- und Eisdatenzentrums (NSIDC) der Universität Colorado Boulder. Auf der südlichen Halbkugel hat auch die Meereisausdehnung der Antarktis ein Rekordtief erreicht für den Monat, ausgelöst durch wärmere Temperaturen und eine rasche Verschiebung von zirkumpolaren Winden.

Weiterlesen ...

Grönlands Eisberge liefern mehr Wasser als die Gletscher

Die ikonischen Eisberge in Grönland sind nicht nur tolle Fotomotive. Sie sind auch ein Anzeichen  für die Veränderungen, die entlang der Küste geschehen, das Schmelzen der Gletscher. Die eisigen Giganten, die nur aus Süsswasser bestehen, brechen ab und treiben langsam in die angrenzenden Gewässer und liefern so ihr Süsswasser in die salzige Umgebung. Ein Forschungsteam hat nun herausgefunden, dass Eisberge mehr Schmelzwasser in die Fjorde Grönlands liefern, als bisher angenommen. Sie verlieren bis zu der Hälfte ihres Volumens während sie durch die engen Fjorde treiben gemäss der Resultate der Wissenschaftler.

Weiterlesen ...

Wie jeder von uns zum Rückgang des Meereises in der Arktis beiträgt

Der drastische Rückgang des arktischen Meereises ist einer der direkten Indikatoren für den fortschreitenden Klimawandel. In den vergangenen vierzig Jahren ist die Eisbedeckung im Sommer um mehr als die Hälfte geschrumpft. Klimamodell-Simulationen sagen voraus, dass die verbleibende Hälfte bis Mitte des Jahrhunderts verschwunden sein könnte, wenn Treibhausgas-Emissionen nicht sofort reduziert werden. Eine Reihe von Studien hat jedoch gezeigt, dass Klimamodelle den Rückgang des arktischen Meereises unterschätzen. Darum sind diese Modelle weniger geeignet, die zukünftige Entwicklung der Eisbedeckung zu quantifizieren. Eine neue Studie beschäftigt sich mit den zugrundeliegenden Problemen und erlaubt es erstmals, den individuellen Beitrag jedes einzelnen zum schrumpfenden Meereis der Arktis zu berechnen.

Weiterlesen ...

Nordpolexpedition der Arktika im Duvefjord in Spitzbergen beendet

Eine französische Nordpol-Expedition wurde durch den Gouverneur Spitzbergens vorzeitig im Duvefjord beim Nordaustland beendet. Die Abenteurer Gilles und Alexia Elkaim hatten geplant sich nach dem Vorbild von Fridtjof Nansen mit ihrer Yacht Arktika im Eis einfrieren zu lassen und zum Nordpol zu driften.

Weiterlesen ...

Gigantische geheimnisvolle Schneebälle sind an der Küste Sibiriens aufgetaucht

Riesige Schneebälle sind an der arktischen Küste Sibiriens aufgetaucht. Spezielle Umweltbedingungen schufen dieses Naturereignis. Die Bewohner des Dorfes Nyda, nördlich des Polarkreises, genossen den ungewöhnlichen Anblick.

Weiterlesen ...

Russlands nördlichste Stadt bereitet sich auf eine nukleare Zukunft vor

Pevek, eine kleine russische Stadt nördlich des Polarkreises in der Nähe der Beringstraße, wird bald das erste schwimmende Kernkraftwerk der Welt bekommen. Der Bau der Infrastruktur begann Anfang Oktober mit einem Festakt, bei dem der erste Pfahl in Peveks Uferpromenade gesetzt wurde.

Weiterlesen ...