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Überreste von US-Walfangschiffen vor der Küste Alaska wiedergefunden

Archäologen der National Oceanic and Atmospheric Agency NOAA haben die Wrackteile von zwei Walfangschiffen aus dem 19. Jahrhundert gefunden. Vor mehr als 144 Jahren waren sie Teil einer 33 Schiffe umfassende Walfangflotte, die vor der Küste von Alaska gesunken und verschwunden war.

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Forscher messen Rekord-Erosion am Flussufer in Alaska

Die tauenden Permafrostböden Alaskas kosten die USA laut Schätzungen mehrere 100 Millionen Dollar pro Jahrzehnt – vor allem, weil Flughäfen, Strassen, Pipelines und Siedlungen aufgrund absackender Böden und erodierender Uferlinien verlegt werden müssen. Ein internationales Forscherteam hat nun am Itkillik River im Norden Alaskas Flussufer-Erosionsraten gemessen, die alle bisherigen Rekordwerte übertreffen. In einem Landstrich mit besonders viel Eis im Boden frisst sich der Itkillik River pro Jahr 19 Meter tief in das Ufer, berichten die Forscher in einer kürzlich erschienenen Studie im Fachmagazin Geomorphology.

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Weitreichende Veränderungen helfen arktischen Gemeinden gegen den Klimawandel

Der Klimawandel ist die grösste Herausforderung und die grösste Bedrohung für die Arktis und ihre Bewohner. Arktische Gemeinden müssen sich überall anpassen und Hürden überwinden, um mit den Auswirkungen des Klimawandels zurecht zu kommen. Eine Forschungsarbeit von Wissenschaftlern der kanadischen McGill Universität hat nun einige der Hürden identifiziert. Die Forscher kommen zum Schluss, dass die Bewohner der Arktis die Fähigkeit in sich drin haben, mit einem sich ändernden Klima umzugehen, aber es zahlreiche nicht-klimarelevante Faktoren gibt, die grössere Entwicklungshindernisse darstellen. Zusätzlich kommt dazu, dass diese Faktoren regional unterschiedlich sind.

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Russischer Parkleiter entlassen nach Kritik an russischer Basis auf Wrangel Island

Der Leiter der Forschungsgruppe des Beringia Nationalpark wurde entlassen, nachdem er den Bau einer Militärbasis auf Wrangel Island kritisiert hatte. Der Rauswurf folgte auf einen Vorfall auf der Insel, die ein Wildtierrefugium und Nationalpark ist. Letzten Dezember wurde ein Eisbär getötet, nachdem ihn Arbeiter, die auf der Insel die Militärbasis errichten, mit einem Sprengkörper gefüttert hatten. Das Objekt detoniert danach im Magen des Bären und verletzte ihn schwer.

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Weitere chinesische Beteiligung an grösstem russischem Energieprojekt in der Arktis

Das Yamal LNG (Flüssigerdgas)-Projekt ist eines der grössten russischen Energieprojekte des Landes. Doch mit der momentanen politischen Situation zwischen den westlichen Staaten und Russland und dem immer weiter fallenden Öl- und Gaspreis, weht dem Projekt ein heftigerer Wind um die Nase, vor allem in finanzieller Hinsicht. Aber es zeigt sich nun wieder Licht am Horizont: Eine neue chinesische Investorengruppe hat angekündigt, das Projekt mitzufinanzieren.

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Tragisches Ende der ersten Solo-Durchquerung Antarktikas ohne Unterstützung

Henry Worsley, ein Nachfahre des bekannten Kapitän Frank Worsley von Shackletons Schiff «Endurance» hatte versucht, als erster Mensch Antarktika allein und ohne Unterstützung zu durchqueren. Nachdem er über 1‘400 Kilometer in 71 Tagen zurückgelegt hatte, wurde Worsley krank und musste evakuiert und ins Krankenhaus gebracht werden. Dort verstarb er am 24. Januar  2016 nach einem mehrfachen Organversagen.

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Warmes Wasser wirbelt das Leben in der Arktis durcheinander

Die Erwärmung der arktischen Gewässer durch den Klimawandel dürfte künftig zu einer radikalen Veränderung der Meereslebensräume im hohen Norden führen. Das legen Daten aus Langzeitbeobachtungen in der Framstrasse nahe, die Forscher des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) jetzt ausgewertet haben. Ihre wichtigste Erkenntnis: Es genügt bereits ein vorübergehender Warmwassereinstrom in den Arktischen Ozean, um die Lebensgemeinschaften von der Wasseroberfläche bis hinunter in die Tiefsee grundlegend zu beeinflussen. Wie die Autoren aktuell im Fachmagazin «Ecological Indicators» berichten, ereignete sich ein solcher Wärmeeinstrom im Zeitraum von 2005 bis 2008.

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AWI beteiligt sich an neuem Forschungsverbund

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB) ein, darunter auch der Bereich «Arktische Klimaveränderung», an dem das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung beteiligt ist. Unter anderem wollen die Wissenschaftler das Forschungsschiff «Polarstern» des Alfred-Wegener-Instituts einfrieren und so 14 Monate lang durch den Arktischen Ozean driften lassen. Die Forschungsbereiche werden mit insgesamt 128 Millionen Euro gefördert.

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Schwerster Sturm in Longyearbyen seit 30 Jahren: Häuser von Schneelawine beschädigt

Seit Tagen hat es für Spitzbergen für die Nacht zum 18. Dezember 2015 Sturmwarnungen bis Orkanstärke gegeben. Das Unwetter, das am Freitag losbrach und die Nacht über anhielt, ist der schwerste Sturm in Longyearbyen seit 30 Jahren, wie es bereits heißt. In Longyearbyen ist es zu Sturmschäden gekommen.

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Wenig Eis: Eisbären kommen nicht in die Kinderstuben

Die aktuelle Eiskarte sieht um Spitzbergen herzzerreissend weiss aus. Nachdem 2014 ein gutes Eisjahr gewesen ist, mit viel Eis vor allem im Osten Spitzbergens, enttäuscht der Frühwinter 2015 in Sachen bislang auf ganzer Linie.

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