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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, grönländische Flagge!

Grönland ist dänisch, richtig? Die Antwort auf diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, wie es scheint. Obwohl immer noch unter dänischer Verwaltung, besitzt Grönland weitgehende Autonomie, inklusive Selbstbestimmung. Ein Zeichen für Grönlands Autonomie ist Erfalasorput, Grönlands rot/weisse Flagge. Dieses Zeichen feiert jetzt seinen 30. Geburtstag.

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Eisbären auf Spitzbergen haben Delfine zum fressen gern

Der König der Arktis hat ein breites Nahrungsspektrum. Durch die Weite der Region und das harsche Klima, benötigen Eisbären eine energiereiche Nahrungsquelle, die meist aus Robben und ihrer dicken Fettschicht besteht. Aber Robben sind nicht die einzigen Bewohner mit einer leckeren Fettschicht, die sie vor der Kälte schützt. Auch die anderen marinen Säugetiere, Wale und Delfine, haben Fett als Isolationsmaterial. Doch wie kann ein Eisbär ein rein aquatisches Tier jagen? Eine Gruppe von norwegischen Forschern hat zufälligerweise die Antwort dazu gefunden und ein bisher unbekanntes Verhalten beobachten können.

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Niederländische Expedition in Svalbard wird von Oceanwide Expeditions unterstützt

Im kommenden August wird das Expeditionsschiff M/V Ortelius, Eigentum der niederländischen Reederei Oceanwide Expeditions, mehr als 60 Wissenschaftler an Bord haben für die grösste niederländische Forschungsexpedition, die es je gab. Die «Wissenschaftsexpedition Edgeøya Spitsbergen» wird die Forscher, die aus den verschiedensten Fachrichtungen stammen, an einen der abgelegensten Orte des Archipels führen. Ziel der Expedition ist es, die Effekte von menschlichen Aktivitäten in der Arktis zu messen.

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Geballtes Wissen über Müll im Meer

Ein neues Buch fasst den aktuellen Forschungsstand und -bedarf in Bezug auf Müll im Meer zusammen: «Marine Anthropogenic Litter» erscheint im Juni 2015 als Open Access Publikation beim Springer Verlag. Die Herausgeber Melanie Bergmann und Lars Gutow vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, sowie Michael Klages vom Sven Lovén Centre for Marine Sciences der Universität Göteborg haben dafür Experten aus aller Welt zusammengebracht. Abschätzungen von Mülleinträgen in die Weltmeere, deren Verteilung und die Auswirkungen auf Mensch und Tier sowie Vermeidungsstrategien sind einige der vielschichtigen Themen, die die Herausgeber in 16 Beiträgen aufgreifen.

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EU gibt der Polarforschung neuen Auftrieb

Insgesamt 22 führende europäische Polarforschungseinrichtungen haben sich in einem neuen Gemeinschaftsprojekt EU-PolarNet zusammengeschlossen, um ihre wissenschaftlichen und logistischen Ressourcen zu bündeln.  Ihr Ziel ist es, ein gemeinschaftliches Polarforschungsprogramm auf die Beine zu stellen. Im Fokus stehen dabei wissenschaftliche Fragen mit gesellschaftlichem Mehrwert. Das EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 fördert diese Initiative über ihre Laufzeit von fünf Jahren mit zwei Millionen Euro. Die Netzwerkkoordination übernimmt das Alfred-Wegener-Institut.

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Dank PolarNEWS geht die «Kapitan Khlebnikov» auf grosse Reise

Jahrhundertelang scheiterten Händler und Entdecker am legendären Seeweg von Europa entlang der nordsibirischen Küste nach Asien. Erst 1879 gelang dem Finnen Adolf Erik Nordenskiöld die ganze Durchquerung der Nordostpassage. Noch heute ist es nicht einfach diese, auch im Sommer teilweise vereiste Wasserstrasse zu durchfahren.

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Kiellegung eines neuen Atomeisbrechers für Russland in Murmansk

Russland hatte schon 2009 seine Pläne für den Bau einer neuen Generation von Atomeisbrechern vorgestellt. Die Kiellegung des ersten Schiffes wurde bereits 2013 durchgeführt und das Schiff soll 2017 in Dienst gestellt werden. Nun wurde auch der Bau des zweiten Eisbrechers, der den Namen «Sibir» tragen soll, offiziell in Murmansk am 26. Mai gestartet. Mehrere hochrangige Repräsentanten waren an dem Anlass dabei.

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Russlands Idee einer Megaroute durch die russische Arktis

Der russische Ferne Osten gehört zu den abgelegensten Gebieten der Welt. Transportwege dort sind stark limitiert aufgrund der Weite, der Distanzen und der klimatischen Bedingungen. Nun hat Vladimir Yakunin, der Chef der russischen Eisenbahngesellschaft, an einem Treffen der Russischen Akademie der Wissenschaften Pläne vorgestellt, die dies ändern sollen.

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Zwei niederländische Forscher verschwinden in der kanadischen Arktis

Marc Cornelissen und Philip de Roo, zwei niederländische Forscher, sind in der Nähe von Bathurst Island, Nunavut, Kanada, seit  Mittwoch, 29. April 2015 verschwunden. Die beiden Forscher waren auf einer Expedition zur Eisdickenmessung im Norden von Kanada. Die kanadische berittene Polizei RCMP, die eine Such-und Rettungsoperation durchgeführt hatte, hat den Tod der beiden vermeldet und versucht nun die sterblichen Überreste der Forscher zu finden.

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Vergangenheit und Gegenwart von Grönlands Gletscher

Einer Gruppe von Wissenschaftler unter der Leitung des dänischen Geologen Nicolaj Krog Larsen ist es gelungen, die Reaktion des grönländischen Eisschildes auf eine Warmperiode zwischen 8‘000 und 5‘000 Jahren zu quantifizieren. Damals lagen die Temperaturen zwischen 2 - 4° c höher als heute. Die Ergebnisse der Forscher wurden jetzt in der Fachzeitschrift Geology veröffentlicht. Sie sind enorm wichtig, da sich die Erde auf Grund des Klimawandels ähnlichen Temperaturerhöhungen nähert.

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