Satelliten entdecken neue Kaiserpinguinkolonien

Die rotbraunen Guano-Flecken auf dem Eis zeigen die Existenz einer Kaiserpinguinkolonie. Bild vom

Satellitenbilder haben 11 bisher unbekannte Kaiserpinguinkolonien in der Antarktis enthüllt. Wissenschaftler haben die Orte anhand der verräterisch rotbraunen Guano-Flecken auf dem Eis identifiziert.

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Die Bäreninseln: Neues Naturschutzgebiet in der Ostsibirischen See

Eisbären fühlen sich hier wohl. (Bild: WWF

Auf den sibirischen Medweschji-Inseln (Bäreninseln) gibt es die höchste Dichte von Eisbärenhöhlen zwischen der Taimyr-Halbinsel und der bekannteren Wrangel-Insel. Grund genug, dass die russische Regierung nun den Schutz des Gebietes in Jakutien beschlossen hat. Das neue Schutzgebiet misst insgesamt 8155 Quadratkilometer. Neben dem Bäreninsel-Archipel umfasst es auch das Kolyma-Delta, Tundra-Gebiete des Indigirka-Kolyma-Tieflandes sowie umliegende Gewässer im Ostsibirischen Meer. Die Schaffung des Reservats wird dazu beitragen, seltene und gefährdete Tier- und Vogelarten sowie deren Lebensraum zu erhalten. Insgesamt sind 27 gefährdete Wildtierarten und 8 gefährdete Pflanzenarten in diesem Gebiet erfasst.

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Die Eisscholle der MOSAiC-Expedition

MOSAiC-Scholle Ende Juni (Foto: Markus Rex,

Bei der MOSAiC-Expedition, der größten Arktis-Expedition aller Zeiten, erforschen Wissenschaftler aus 19 Nationen die Zentralarktis im Jahresverlauf. Am 4. Oktober 2019 erreichte das Forschungsschiff Polarstern die Scholle, mit der es bis zum 17. Mai diesen Jahres driftete und an der es dann wieder am 17.Juni 2020 anlegte. Das zwischenzeitliche Verlassen der Scholle war aufgrund logistischer Probleme als Folge der Corona-Pandemie notwendig geworden.

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Herdentiere zum Schutz des Permafrostes

Grosse Pflanzenfresser wie Pferde und Rentiere könnten den Permafrost mit ihren stampfenden Hufen

Wenn Permafrostboden taut werden grosse Mengen von Treibhausgas freigesetzt. So wird der Klimawandel zusätzlich beschleunigt. Eine Studie der Universität Hamburg zeigt nun, dass die Ansiedlung von grossen Herdentieren dabei helfen kann, den verbleibenden Permafrost zu retten. Pferde, Rentiere und Bisons leisten einen Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise.

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Regenwald in der Antarktis

So könnte der Antarktis-Wald vor 90 Millionen Jahren ausgesehen haben.  (Grafik:

Heute ist die Antarktis der kälteste und lebensfeindlichste Kontinent unserer Erde, ein Ödland aus Eis und Schnee. Doch das war nicht immer so. Vor etwa 90 Millionen Jahren war die Westantarktis die Heimat eines üppigen gemässigten Regenwaldes. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam unter Leitung von Geowissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung des Alfred-Wegener-Institutes.

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Klimawandel gefährdet Kaiserpinguine

Wenn die Erderwärmung mit derzeitigem Tempo voranschreitet, könnten Kaiserpinguine bis zum Ende

Wenn es die Menschheit noch schafft, die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen und den Temperaturanstieg der Erde auf 1,5°C oder 2°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, dann können die Kaiserpinguine überleben. Sollte die Temperatur mehr ansteigen, ist die Tierart mit ziemlicher Sicherheit zum Scheitern verurteilt. Zu diesem Schluss kam das Team um Vogelexpertin Stephanie Jenouvrier von der Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI). Bis 2100 könnte die Kaiserpinguin Population um 86 Prozent abnehmen – der Punkt, an dem die Anzahl Erwachsener nicht mehr ausreichend ist, um den Fortbestand der Art zu sichern.

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Massenlieferung für den Saatgutspeicher

Bei der grossen Einlagerung waren unter anderem Norwegens Premierministerin Erna Solberg und ihr

Am vergangenen Dienstag haben 36 Genbanken aus allen Kontinenten Samenpakete im Saatgutspeicher bei Longyearbyen auf Spitzbergen deponiert. Total sind mit der bisher grössten Lieferung 60‘000 neue Samenproben dazu gekommen. Zu den Neuankömmlingen gehören unter anderem der heilige Mais und anderes traditionelles Saatgut des Stammes der Cherokee, sowie Schlüsselblumen und Samen von total 27 Wildpflanzen, die vom Landsitz des britischen Thronfolgers Prinz Charles stammen.

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Bürgerwissenschaftler entdecken neue Form des Nordlichts

So sieht die Ausprägung des Polarlichts aus, das ihre Entdecker an Dünen am Strand erinnert. ©

Wenn geladene Partikel der Sonne in der Nähe der Pole auf die Atmosphäre der Erde treffen, tanzen grüne Schleier über den Himmel: Polarlichter sind ein faszinierendes Phänomen. Dank der Hilfe von Hobbyfotografen konnten finnische Wissenschaftler um die Physikerin Minna Palmroth nun eine bislang unbekannte Form der Aurora Borealis beschreiben – so heißen die Polarlichter auf der Nordhalbkugel in der Fachsprache. Sie taten dies in der Fachzeitschrift „AGU Advances“ Dabei adelten sie die Hobbyfotografen als „Citizen Scientists“ (Bürgerwissenschaftler) und nahmen sie in den Autorenkreis des Artikels auf.

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Kein Plastik in Robbenmägen

Robben aus der östlichen Arktis Kanadas haben es bisher geschafft, keinen Plastikmüll im Magen

Plastikmüll findet man heute fast in allen Gewässern und Küstengebieten der Welt, auch in der Arktis. Zahlreiche Wale, Vögel, Krabben und andere Arten von Meerestieren weltweit sind betroffen. Doch eine neue Studie zeigt, dass Robben, die in der ostkanadischen Arktis leben, von dieser modernen Plage bisher verschont geblieben sind. 

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Orca-Omas sorgen dafür, dass Babywale länger leben

Orcas leben in festen Grossfamilien, die ein Leben lang zusammen bleiben. (Foto:

Die Anwesenheit einer Orca-Grossmutter erhöht die Überlebenschance ihrer Grosskälber. Das berichten Forscher der Universitäten York und Exeter im Fachmagazin «Proceedings of the National Academy of Sciences».

Dass sich Lebewesen Jahrzehnte vor dem Ende ihrer eigenen Lebensspanne nicht mehr vermehren scheint aus evolutionärer Hinsicht eigentlich keinen Sinn zu machen. Wie könnte es für das Überleben einer Spezies von Nutzen sein, dass Weibchen in der Mitte des Lebens aufhören sich zu reproduzieren? Wissenschaftler vermuten schon länger einen sogenannten «Grossmutter-Effekt» als Grund. Dieser konnte nun erstmals bei Orcas nachgewiesen werden.

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